Im Vorfeld von G20: Staatsschutz prüft Brände an 13 Bahngleisen

Im Vorfeld von G20: Staatsschutz prüft Brände an 13 Bahngleisen
Ein Aktivist gegen G20 besprüht T-Shirts in Frankfurt, Deutschland, 10. Juni 2017.
Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg der Gipfel der großen Industrie- und Schwellenländer, G20, statt. In mehreren deutschen Städten wurde der Zugverkehr in der Nacht zu Montag unterbrochen. Die Rede ist von gezielten Brandstiftungen Linksradikaler im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel.

In der Nacht zu Montag wurden Bahnstrecken in verschiedenen Bundesländern Deutschlands durch Brandstiftung unterbrochen. In NRW waren es Bochum und Dortmund, in Hamburg eine Strecke, die Lübeck und die Hansestadt miteinander verbindet, der Großraum Leipzig und Berlin. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es wird vermutet, dass die Brände durch Linksradikale im Zuge des bevorstehenden G20-Gipfels gelegt wurden. 

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Über 20 Staats- und Regierungschefs nehmen an der Zusammenkunft teil, und es gelten höchste Sicherheitsvorkehrungen. Bereits seit dem 9. Juni gilt für einen Teil von Hamburg eine so genannte versammlungsfreie Zone. Hier darf nicht protestiert werden. Eine Maßnahme, die der Sicherheit dienen soll.

Die Zeitung Die Welt berichtete, dass am Montag "im Stadtteil Eidelstedt und in Höltigbaum Kabel neben den Gleisen gebrannt" haben. Die Deutsche Bahn sprach auf ihrem Twitter-Account von Vandalismusschäden: 

Gegner des G20-Gipfels hatten in der letzten Woche Fahrzeuge in Hamburg in Brand gesetzt und den Wohnsitz des Messechefs mit Farbe beworfen. 

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