UN-Verhandlungen über Atomwaffenverbot ohne deutsche Beteiligung

UN-Verhandlungen über Atomwaffenverbot ohne deutsche Beteiligung
Symbolbild
Seit Donnerstag verhandeln mehr als 130 von 193 UN-Mitgliedstaaten in New York über ein rechtlich verbindliches Atomwaffenverbot. Nicht mit dabei: Vertreter aus Deutschland. Das Auswärtige Amt verweist darauf, dass die größten Atommächte, Russland und die USA, ebenfalls abwesend sind.

Egal welchen Ausgang die Verhandlungen nehmen werden, ohne die Big Player mache die Beratung keinen Sinn. Friedensorganisationen sehen das ganz anders. Deutschland sende mit seiner Abwesenheit falsche Signale. Xanthe Hall ist Geschäftsführerin bei der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNE e.V.). Im RT Deutsch Interview spricht sie über die Chancen einer solchen UN-Konferenz und deren Bedeutung für das aktuelle Weltgeschehen. Die Krise mit Nordkorea sei ein Beispiel. Auch für die Abwesenheit der Bundesregierung bei den Verhandlungen hat sie eine Erklärung und verweist auf die US-Atombomben auf deutschem Territorium.