Polizei nimmt in Hamburg und Lübeck vier Syrer mit Verbindungen zu al-Kaida fest

Polizei nimmt in Hamburg und Lübeck vier Syrer mit Verbindungen zu al-Kaida fest
Symbolbild
Am Montag hat die Polizei in Hamburg und Lübeck vier Syrer festgenommen. Ihnen wird Mitgliedschaft bei der dschihadistischen Organisation al-Nusra-Front in Syrien vorgenommen. Außerdem sollen sie an der Vertreibung von Regierungsanhängern beteiligt gewesen sein.

Alle vier Männer, die aus Syrien nach Deutschland flüchteten, wirft die Generalbundesanwaltschaft vor, Mitglieder bei der „ausländischen terroristischen Vereinigung al-Nusra-Front“ gewesen zu sein. Die al-Nusra-Front gilt als lokaler Ableger des internationalen al-Kaida-Netzwerks.

Die Polizei nahm Mustafa K., Abdullah K., Sultan K. und Ahmed K. in den norddeutschen Städten Hamburg und Lübeck fest.

Die Männer beteiligten sich in der „nordsyrischen Stadt Ra’s al-‘Ain an bewaffneten Auseinandersetzungen gegen syrische Regierungstruppen“, geht aus dem Haftbefehl der Generalbundesanwaltschaft hervor. „Nach der Einnahme des westlichen Teils von Ra’s al-‘Ain entschlossen sich Mustafa K. und Sultan K. gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der „JaN“, Angehörige Assads von dort zu vertreiben“.

Mit einem Trupp von Kämpfern plünderten die syrischen Männer die von mehrheitlich Kurden besiedelte Stadt. Ihnen wird außerdem vorgeworfen, Wachdienste für die dschihadistische Miliz geleistet zu haben. Drei der vier festgenommenen Syrer sind Brüder.