SPD-Personalrochade: Generalsekretärin Barley wird Familienministerin, Heil übernimmt ihren Posten

SPD-Personalrochade: Generalsekretärin Barley wird Familienministerin, Heil übernimmt ihren Posten
SPD-Generalsekretärin Katarina Barley (1.v.l.) soll Medienberichten zufolge die Nachfolge von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) antreten, die Landesfürstin von Mecklenburg-Vorpommern werden soll.
Die SPD-Politikerin Katarina Barley soll in die Bundesregierung als Familienministerin einsteigen. Dies haben diverse Medien berichtet. Ihre Position als SPD-Generalsekretärin soll der derzeitige Fraktionsvizevorsitzende Hubertus Heil übernehmen.

Weil die derzeitige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommmern werden soll, übernimmt die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley ihr Amt. Dies meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Der Ministerpräsident des nordostdeutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), trat am Dienstag überraschenderweise aus gesundheitlichen Gründen von allen seinen Ämtern zurück. Das teilten SPD-Landesverband und Staatskanzlei in Schwerin mit.

Es gibt erheblichen Widerstand unter der Bevölkerung der EU-Staaten gegen das Freihandelsabkommen TTIP.

Die von Sellering als Nachfolgerin vorgeschlagene Schwesig (43) war schon von 2008 bis 2013 Mitglieder der Landesregierung - als Sozialministerin hatte sie damals Schwesigs Amt übernommen. Nach der Bundestagswahl 2013 wechselte sie als Familienministerin ins Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

In Deutschland wird am 24. September ein neuer Bundestag gewählt. Merkel kämpft um eine vierte Amtszeit. Ihr Herausforderer ist der neue SPD-Chef und frühere EU-Parlamentspräsident Martin Schulz.

Neuer SPD-Generalsekretär und damit Wahlkampfmanager wird der SPD-Fraktionsvize im Bundestag, Hubertus Heil, wie die dpa erfuhr. Der 44-Jährige war schon von 2005 bis 2009 SPD-Generalsekretär. Die künftige Familienministerin Barley hatte diesen Posten erst eineinhalb Jahre inne. In Berlin galt ihr Verbleib nach den SPD-Niederlagen bei den Landtagswahlen dieses Jahres als nicht mehr gesichert. (dpa/rt deutsch)

ForumVostok