Live-Updates zur NRW-Wahl: CDU siegt, FDP zweistellig, starke Verluste für Rot-Grün, Linke bei 4,9 %

Live-Updates zur NRW-Wahl: CDU siegt, FDP zweistellig, starke Verluste für Rot-Grün, Linke bei 4,9 %
Die CDU jubelt...
Die Abstimmung im bevölkerungsreichsten Bundesland gilt auch als kleine Bundestagswahl und ist der letzte Stimmungstest vor der Bundestagswahl. SPD und Grüne erleiden starke Verluste. Im einstigen Stammland der SPD siegt die CDU – ein Debakel für Kraft und Schulz.

Montag 07:30 Uhr - Amtliches Endergebnis in NRW: 

Die CDU gewinnt mit 33 Prozent der Stimmen die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die SPD stürzt mit 31,2 Prozent auf einen historischen Tiefstand. Drittstärkste Kraft wird die FDP mit 12,6 Prozent, vor der AfD mit 7,4 und den Grünen 6,4 Prozent. Die Linke verpasst mit 4,9 Prozent denkbar knapp den Einzug in den Düsseldorfer Landtag.

23:00 Uhr: Aktuelle Hochrechnung: 

CDU 33,0 Prozent, SPD 31,4 Prozent, Grüne 6,3 Prozent, FDP 12,6 Prozent, Linkspartei 4,9 Prozent, AfD 7,3 Prozent.

22:45 Uhr: SPD-Generalsekretärin Barley wirft CDU "Fake-News" im Wahlkampf vor

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat der CDU in NRW einen "Wutbürgerwahlkampf" sowie die Verbreitung von Fake-News vorgeworfen.

Da waren ja auch so ein paar Punkte drin, wo man schon fast von Fake News reden kann. Zum Beispiel die Wirtschaftskraft - Nordrhein-Westfalen steht da auf Platz sechs. Es wurde ja so getan, als wäre das quasi das Griechenland unter den Bundesländern", , so die SPD-Generalsekretärin im ZDF-Heute Journal.

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley

22:14 Uhr: SPD gewinnt Wahlkreis in der Heimatstadt ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz

In Würselen, der Heimatstadt von SPD-Kanzlerkandidat Schulz, ist die SPD mit 38,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Allerdings mit Verlusten. 2012 hatten die Sozialdemokraten in Würselen noch 39,4 Prozent erreicht.

22:00 Uhr: CDU-Spitzenkandidat Laschet zittert um Direktmandat

Armin Laschet ist zwar der große Überraschungssieger bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. In seinem eigenen Wahlkreis droht dem CDU-Spitzenkandidaten allerdings nach bisherigem Stand eine Niederlage. Nach Auszählung der Hälfte der Stimmen liegt Laschet mit 34,7 Prozent hinter SPD-Politikerin Daniela Jansen, die derzeit 35,4 Prozent erreicht.

21:45 Uhr: 

Die neueste Hochrechnung mit kleineren Änderungen: SPD 31,5 Prozent, CDU 33,0 Prozent, Grüne 6,3 Prozent, FDP 12,7 Prozent, Linkspartei 4,9 Prozent, AfD 7,3 Prozent. Die Piraten sind nicht mehr im Landtag vertreten.

21:30 Uhr: Mit der Wahl in NRW ist die AfD nun in 13. Landesparlamenten in der Bundesrepublik vertreten. Zahlen von infratest dimap zu Folge war für die Wähler der AfD im Gegensatz zu den Wählern der anderen Partei beinahe völlig irrelevant, wer als Spitzenkandidat die AfD im NRW-Wahlkampf anführte. Lediglich sechs Prozent der AfD-Wähler gaben an, dass der Spitzenkandidat für ihre Wahlentscheidung eine Rolle gespielt hat. Für 61 Prozent war das Thema Flüchtlinge und Zuwanderung das wahlentscheidende Thema. Themen wie "Soziale Gerechtigkeit" und "Innere Sicherheit" waren mit jeweils 37 Prozent signifikant weniger relevant. Danach folgte Wirtschaft und Arbeit mit 24 Prozent.

Marcus Pretzell, Spitzenkandidat der AfD in NRW. Allerdings scheint es den AfD-Wählern ziemlich egal gewesen zu sein, wer an der Spitze der Partei steht. So die Ergebnisse der Wählerumfrage von infratest.

21:00 Uhr: Aktuelle Hochrechnung und Sitzverteilung: 

Die daraus resultierende Sitzverteilung: 

20:56 Uhr: 

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, hat die Verantwortung für die Niederlage seiner Partei in Nordrhein-Westfalen ganz der NRW-SPD angelastet:

Der Wahlkampf ging um landespolitische Themen. Es ging um Innere Sicherheit, Wohnungseinbrüche in NRW, Staus, es ging um den Fall Amri, es ging um die Schulpolitik in der Zuständigkeit von Frau Löhrmann. NRW wollte, dass wir keine bundespolitischen Themen fahren in dieser Zeit. Sie glaubten, damit die Wahl auch gewinnen zu können. Das hat sich als Irrtum gezeigt.

Oppermann zu Folge habe Martin Schulz nun die Chance, "einen von Landespolitik unbeschwerten Wahlkampf selbst zu organisieren und die eigene Wahlkampagne auf Bundesebene" zu starten. In den Augen der SPD-Spitze hat der Bundeswahlkampf folglich bisher noch gar nicht begonnen.

20:30 Uhr: Siegesrede von CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet: 

20:15 Uhr: Zukünftige Sitzverteilung im Düsseldorfer Landtag auf Basis der aktuellen Hochrechnung:

20:00 Uhr: Aktuelle Hochrechnung sieht die Linke weiterhin knapp unter 5 Prozent:

19:52 Uhr: Aktuelle Sitzverteilung ohne Linkspartei: Das Abschneiden der LINKEN bei der NRW-Landtagswahl ist in vielfacher Hinsicht relevant.

Käme die Linkspartei in den Düsseldorfer Landtag, blieben rechnerisch für eine künftige Regierung nur noch die Option einer großen Koalition oder eine Jamaika-Koalition, in Form eines CDU-FDP-Grünen-Bündnisses. Schafft die LINKE dagegen doch noch den Sprung über die 5-Prozent-Hürde, würde es rechnerisch für die von CDU und FDP präferierte schwarz-gelbe Koalition reichen.

19:45 Uhr: 

19:35 Uhr: Nach der neusten Hochrechnung läge die Linke unter fünf Prozent. Damit wäre der Weg frei, für die von CDU und FDP präferierte schwarz-gelbe Koalition. 

19:22 Uhr: 

19:25 Uhr: 

19:15 Uhr: 

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat die SPD zu einem Kurswechsel gegenüber seiner Partei aufgefordert. Das Signal der NRW-Landtagswahl mit dem deutlichen Sieg der CDU gehe in erster Linie an die Sozialdemokraten, so Riexinger am Wahlabend. Den Sozialdemokraten und der abgewählten SPD-Regierungschefin Hannelore Kraft habe es "nix gebracht, sich so extrem von den Linken abzugrenzen".

19:10 Uhr:

19:01 Uhr: 

19:00 Uhr: 

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zum desaströsen Wahlergebnis in NRW:

Das ist ein schwerer Tag für die SPD und für mich selbst. [...] Ich bin aber auch kein Zauberer.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zum desaströsen Wahlergebnis in NRW, 14. Mai 2017

18:45 Uhr: 

Die neueste Hochrechnung mit minimalen Änderungen: SPD 30,6 Prozent, CDU 34,3 Prozent, Grüne 6,11 Prozent, FDP 12,2 Prozent, Linkspartei 5,0 Prozent, AfD 7,7 Prozent. Die Piraten sind nicht mehr im Landtag vertreten.

18:40 Uhr:

18:35: Vorläufige Sitzverteilung im Düsseldorfer-Landtag: 

18:28 Uhr: 

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat ihren Rücktritt als stellvertretende SPD-Vorsitzende und als SPD-Landesvorsitzende erklärt.

Sie übernehme damit die Verantwortung für die schweren Niederlage der SPD bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, sagte Kraft am Sonntagabend in Düsseldorf. Die Stimmung auf der SPD-Wahlparty in Düsseldorf war entsprechend: 

18:23 Uhr: 

18:18 Uhr: 

Nach der ersten Prognose ist in Nordrhein-Westfalen rechnerisch in jedem Fall eine große Koalition, ein Ampel-Bündnis oder eine sogenannte Jamaika-Koalition (CDU, FDP, Grüne) möglich. Diese Art von Dreierbündnissen sind aber recht unwahrscheinlich:

Zum einen haben die Liberalen im Vorfeld eine Ampel mit SPD und Grünen ausgeschlossen, ebenso die Grünen ein Jamaika-Bündnis. Ob es für eine eigene schwarz-gelbe Mehrheit von CDU und FDP reichen könnte, hängt davon ab, ob die Linke den Sprung in den Landtag schafft. Scheitert die Linke an der Fünfprozenthürde, dann wäre nach derzeitigem Stand auch ein Schwarz-gelbes Bündnis realisierbar

18:14 Uhr: Zweite Hochrechnung der ARD mit minimalen Änderungen: SPD: 30,6 CDU: 34,3 Grüne: 6 FDP: 12,2 LINKE: 5 AfD: 7,7 Prozent.

18:13 Uhr: RT Deutsch live vor Ort von der Wahlparty der LINKEN in Düsseldorf: 

18:02 Uhr: Live: Erste Reaktion aus der CDU-Geschäftsstelle in Düsseldorf:

18:00 Uhr: Erste Hochrechnung von Infratest dimap:

SPD 30,5 Prozent, CDU 34,5 Prozent, Grüne 6,0 Prozent, FDP 12,0 Prozent, Linkspartei 5,0 Prozent, AfD 7,5 Prozent. Die Piraten sind nicht mehr im Landtag vertreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,5 Prozent.

17:45: RT Deutsch live vor Ort: Impressionen von den Vorbereitungen für die Wahlparty der LINKEN im Zakk in Düsseldorf:

17:30 Uhr: Laut NRW-Landeswahlleiter Wolfgang Schellen lag die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei 59 Prozent.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2012, bei der bis 16.00 Uhr rund 52,5 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung in diesem Jahr damit signifikant höher. Auch der Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler war mit rund 16 Prozent höher als vor vier Jahren. 

Zwischen Hoffnung und Frust - RT Deutsch sammelt Stimmen zur Landtagswahl in der Düsseldorfer Altstadt:

17:10 Uhr: Der Polizeipräsident in Dortmund kündigt starke Polizeipräsenz für die Wahlparty im Dortmunder Rathaus an:

Ich habe entschieden, dass wir mit starken Kräften - offen und verdeckt- den gesamten Abend über Präsenz zeigen werden. In den Einsatz werden auch Kräfte des Staatsschutzes und der Bereitschaftspolizei eingebunden.

Hintergrund für die außergewöhnlich starke Mobilisierung von Sicherheitskräften in Dortmund, sind die schweren Ausschreitungen bei der Kommunalwahl 2014. Damals hatten Rechtsradikale in der Wahlnacht versucht, das Rathaus zu stürmen. Dabei waren zehn Personen verletzt wurden, darunter der damalige  Spitzenkandidat der Piraten für Dortmund, Christian Gebel. 

16:40 Uhr: RT Deutsch live vor Ort: Impressionen aus der Geschäftsstelle der CDU in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf.

16:01 Uhr: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz der in seiner Heimatstadt Würselen bei Aachen seine Stimme abgab, baute im Falle einer SPD-Wahlniederlage schon mal vor. Laut seiner Einschätzung stehe das Ergebnis der Landtagswahl in NRW "erst einmal für sich". Eine direkte Aussagekraft und Relevanz für die Bundestagswahl sehe er in der Landtagswahl nicht. Die Landtagswahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen werden in den Medien oft auch als "kleine Bundestagswahl" bezeichnet.

SPD-Kanzlerkandidat Schulz nach Abgabe seines Stimmzettels zur NRW-Wahl, 14. Mai 2017.

15:35 Uhr: Laut Mitteilung der Stadt Dortmund fällt die Beteiligung im Vergleich zur NRW-Wahl 2012 deutlich höher aus:

15:25 Uhr: Vorankündigung: Ein Team von RT Deutsch wird nachher von der Wahlparty der SPD berichten.

15:10 Uhr: Achtung Fake-News! Auf Twitter & Co. kursiert eine vermeintlich erste Trendrechnung.

14:55 Uhr: Frische Impressionen von Wählern aus Nordrhein-Westfalen:

14:30 Uhr: Hannelore Kraft vor Betreten des Wahllokals. Bei der letzten NRW-Wahl 2012 konnte sie die CDU noch mit 13 Prozent Abstand auf Platz 2 verweisen. Demoskopen prognostizieren für diese Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU. In vier Stunden wissen wir mehr.

14:10 Uhr: RT Deutsch LIVE vor Ort: Impressionen aus dem Landtag in Düsseldorf

13:35 Uhr: Vorankündigung: RT Deutsch wird nachher von der Wahlparty der CDU berichten. Unser Team ist bereits vor Ort.

13:25 Uhr: Stand der Wahlbeteiligung heute Mittag:

13:10 Uhr: Es zeichnet sich eine leicht höhere Beteiligung als bei der letzten NRW-Wahl 2012 ab, wo knapp 60 Prozent der Wahlberechtigung ihre Stimme abgaben. So hatten etwa in Dortmund bis zehn Uhr bereits mehr als 13 Prozent der Stimmberechtigten ihr Kreuz gemacht. Das sind im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt vor fünf Jahren drei Prozentpunkte mehr.

12:52 Uhr: Ein Team von RT Deutsch holt ein LIVE-Stimmungsbild aus der Düsseldorfer Altstadt ein:

12:50 Uhr: Interessanter Vergleich des Suchinteresses an den Kandidaten:

12:45 Uhr: Wahlwerbung der besonderen Art: Ein Graffiti auf dem Gehsteig fordert dazu auf, das Kreuz bei den Sozialdemokraten zu machen.

12:30 Uhr: Landesmutter Hannelore Kraft im Wahllokal in Mühlheim an der Ruhr. Wird es für die Spitzenkandidatin der SPD reichen, um erneut Regierungschefin in NRW zu werden?

12:15 Uhr: Momentaufnahme aus dem Plenarsaal des Landtags - Noch sind die Sitze leer, alles ist ruhig:

12:05 Uhr: Noch einmal LIVE-Impressionen aus dem Düsseldorfer Landtag:

11:44 Uhr: LIVE-Impressionen aus dem Landtag:

11:37 Uhr: Von der "längsten Theke der Welt" in Düsseldorfs Altstadt holt RT Deutsch-Reporter Kani Tuyala gleich ein LIVE-Stimmungsbild ein.

11:30 Uhr:

Wer zieht in den Landtag in Düsseldorf? Mit ersten Prognosen zum Wahlausgang wird gleich mit Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr gerechnet, mit ersten Hochrechnungen eine knappe halbe Stunde später. Das vorläufige Endergebnis dürfte erst gegen Mitternacht vorliegen. 

11:20 Uhr: Nach und nach trudeln die Übertragungswagen der Sendeanstalten in Düsseldorf ein:

10:50 Uhr: SPD-Chef Martin Schulz hat gerade seine Stimme abgegeben.

10:45 Uhr: Ein Team von RT Deutsch holt auf dem Düsseldorfer Fischmarkt Stimmen  ein:

10:40 Uhr: Upps, da haben die CDU-Wahlkampfhelfer ein Eigentor geschossen:

10:35 Uhr: Wie ist die Stimmungslage in der NRW-Hauptstadt?  Gleich berichtet ein Team von RT Deutsch live vom Düsseldorfer Fischmarkt.

10:10 Uhr: Harte Worte: Auf Twitter schießt die NRW-CDU gerade gegen (Noch-)Innenminister Ralf Jäger (SPD):

10:00 Uhr: Läuft in NRW alles auf eine Große Koalition hinaus? Die FDP hat bereits eine "Ampel"-Koalition mit SPD und Grünen ausgeschlossen, und die Grünen wollen kein "Jamaika"-Bündnis mit CDU und FDP bilden. Die SPD will keine rot-rot-grüne Koalition unter Einschluss der Linkspartei. Am Ende bliebe dann nur eine Große Koalition aus SPD und CDU, in der die stärkere Partei den Regierungschef stellen würde. Aber wie immer gilt: Was vor einer Wahl gesagt und danach getan wird, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

09:50 Uhr: Ergebnisse der aktuellen "Sonntagsfrage":

09:46 Uhr: Gemeinsam mit seiner Ehefrau gibt CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet in Aachen seine Stimme ab:

09:20 Uhr:  "Fertig machen zum Entern" - mit dieser Parole zogen die Piraten einst in die Landtage von Schleswig-Holstein, dem Saarland und NRW. Nur im Düsseldorfer Landesparlament sind sie noch vertreten. Laut den Umfragen dürfte die Parole der Piratenpartei heute Abend lauten: "Fertig machen zum Kentern". 

09:15 Uhr: Insgesamt 13,1 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Bei den letzten NRW-Landtagswahlen 2012 lag die Wahlbeteiligung bei 59,6 Prozent.

09:10 Uhr: Laut letzten Umfragen muss Die Linke um den Einzug in den Landtag bangen. Auch für Die Grünen und die AfD könnte es knapp werden. SPD und CDU lagen jeweils leicht über 30 Prozent.

09:00 Uhr: Ein Team von RT Deutsch war beim Wahlkampfabschluss der FDP in Düsseldorf vor Ort. Spitzenkandidat Christian Lindner appellierte dabei an die Wählerinnen und Wähler, dass die FDP ihnen die Freiheit lassen wolle, während die CDU sich als Aufpasser empfehle und die Linke als Erziehungsberechtigte. Der FDP-Chef sprach auch die Hackerangriffe bei vergangenen Wahlen an. Er vermied es zwar, Russland direkt dafür verantwortlich zu machen, verwies aber darauf, dass die Anwesenheit eines TV-Teams von RT Deutsch kein Zufall sein könne. Zudem wurde dem Team auch ein Interview mit Christian Lindner verweigert, während anderen Teams das Recht dazu eingeräumt wurde.

08:00 Uhr: Die Wahllokale in Nordrhein-Westfalen öffnen ihre Pforten. Die Ergebnisse der letzten Wahl: SPD 39,1 Prozent, CDU 26,3 Prozent, Grüne 11,3 Prozent, FDP 8,6 Prozent, Piraten 6,9 Prozent.

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