Bürgermeister Michael Müller an der russischen Botschaft - Gesine Lötzsch kritisiert Senat

Bürgermeister Michael Müller an der russischen Botschaft - Gesine Lötzsch kritisiert Senat
Warum wurde das Brandenburger Tor nach dem Anschlag in Sankt Petersburg nicht in den russischen Farben angestrahlt? Die offizielle und trockene Stellungnahme des Berliner Senats lautete: Das Anstrahlen des Berliner Wahrzeichens bleibe weiterhin Städtepartnerschaften und Orten mit besonderem Bezug zu Berlin vorbehalten.

Es gab jedoch auch andere Fälle. Nach einem Anschlag in Jerusalem habe man sich aufgrund des historischen Bezugs für ein Solidaritätszeichen entschieden, erklärte der Senat. Und nach dem Anschlag auf einen Gay-Club in Orlando habe Berlin als Stadt der Toleranz ein Zeichen setzen wollen. Immerhin legten der amtierende Berliner Bürgermeister Michael Müller und sein Vize, Kultursenator Klaus Leder, heute Blumen an der russischen Botschaft in Berlin nieder und zeigten so ihre Anteilnahme.

Auch Gesine Lötzsch (Die Linke) war gekommen, um ihre Solidarität mit den Menschen St. Petersburg auszudrücken. Lötzsch äußerte sich auch zu der umstrittenen Entscheidung des Berliner Senats, das Brandenburger Tor nicht anzustrahlen.

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