Und noch einmal 100.000 Euro: Soros legt bei Finanzierung von Correctiv nach

Und noch einmal 100.000 Euro: Soros legt bei Finanzierung von Correctiv nach
Der Strippenzieher im Hintergrund? George Soros unterstützt das zweifelhafte Netzwerk Correctiv bei dessen Kampf um sogenannte Fake News.
Wie der Medien-Branchendienst turi2 berichtet, erhält Correctiv weitere 100.000 Euro von George Soros' Open Society Foundation. Mit dem Geld soll der Kampf gegen sogenannte Fake News intensiviert werden. Gegenüber RT Deutsch wollte Correctiv die zweifelhafte Zuwendung nicht kommentieren.

Mit Spenden ist das so eine Sache. Einerseits: Geld stinkt nicht. Andererseits: Gerade bei Geldgebern mit einer eindeutigen eigenen politischen Agenda besteht die Gefahr der Vereinnahmung. Dieser kann sich der Unterstützte entweder verwehren oder aufgrund verborgener oder offener Sympathie die Einflussnahme gar als willkommen erachten und eher als Partnerschaft sehen.

Dieser Logik sollte man sich durchaus auch beim sogenannten Recherchenetzwerk Correctiv bewusst sein. Das Netzwerk wurde im Januar dieses Jahres vom Social Media-Riesen Facebook auserkoren, künftig Fake News auf den Seiten des Silicon Valley-Konzerns zu lokalisieren und zu bekämpfen. Laut dem Brancheninfodienst turi2, der sich auf Correctiv-Geschäftsführer David Schraven beruft, erhält das Essener Unternehmen für diese Schlacht nun weitere 100.000 Euro von dem Polit-Unternehmer und Milliardär George Soros.

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Schon im Jahresbericht 2016 von Correctiv sind Zuwendungen in Höhe von 26.884 Euro von Seiten der Soros-Stiftung „Open Society Foundation“ verzeichnet. Nun also das Upgrade?

Gegenüber RT Deutsch wollte sich Schraven nicht zu der Spende äußern. Ungeachtet des Hinweises seitens RT Deutsch, dass sich die Meldung bereits in deutschsprachigen Medien wie dem Standard oder dem Handelsblatt verbreitet, verneinte eine weitere Correctiv-Mitarbeiterin die Anfrage, ob denn ein anderer Vertreter der GmbH die Information bestätigen oder dementieren kann. Mögliche Fake News sollten schließlich direkt an der Quelle geprüft werden. Ein Standard, an den man sich bei Correctiv offenkundig selbst nicht halten will.

Journalisten, die das Netzwerk kritisch beäugen, tappen also zunächst weitestgehend im Dunkeln und müssen davon ausgehen, dass Correctiv in der Tat weitere Finanzmittel von Soros zugesichert bekommen hat, sich zur Verwendung des Geldes und der möglichen politischen Einflussnahme des Milliardärs allerdings nicht äußern will. Eine Erkenntnis, die das ohnehin eingeschränkte Vertrauen in die Wahrheitsfindungskompetenzen von Schraven und Co. zusätzlich minimiert.

Verlässt man sich auf den äußerst knappen Blogeintrag von turi2 zum Thema, soll auch schon klar sein, für was genau das Soros-Geld eingesetzt wird: Manpower.

Drei Mitarbeiter sind seit heute bei Correctiv, zwei sollen folgen. Neu als Fact-Checker bei Correctiv ist Karolin Schwarz, Mitgründerin der Seite Hoaxmap, die Gerüchten über Flüchtlinge nachgeht. Außerdem arbeiten Pauline Schinkels sowie Jacques Pezet von "Libération" künftig in der Correctiv-Redaktion.  

Ziel sei es zudem, noch Mitte dieses Monats mit den Anti-Fake News-Aktivitäten auf Facebook zu beginnen. Darüber hinaus sollen Schraven und sein Team nun „auch Meldungen checken, die außerhalb Facebooks kursieren“, so turi2.

Es scheint, als hätten sich die Verantwortlichen von Correctiv mit ihrem intransparenten, einseitigen und ideologischem Agieren längst auch für höhere Aufgaben empfohlen.

Update:Nach dem Erscheinen dieses Artikels verifizierte ein Mitarbeiter von turi2 gegenüber RT Deutsch die Richtigkeit der Angaben zur beschriebenen Spende. Auch die Open Society Foundation hat die Zuwendung gegenüber turi2 bestätigt.

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