Reaktionen auf den Wahlsieg der CDU im Saarland

Reaktionen auf den Wahlsieg der CDU im Saarland
Die SPD muss feststellen, dass Martin Schulz keine Wunderdinge bewirken kann. Die CDU kann sich heute freuen und durchatmen.
Laut den Umfrageinstituten hätte es ein enges Rennen werden sollen. Doch es wurde am Ende eine klare Angelegenheit. Mit 40,7 Prozent gegenüber 29,6 Prozent hängt die CDU ihren Koalitionspartner SPD ab. RT präsentiert die Reaktionen auf einen überraschenden Wahlabend.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz:

Wir haben das Ziel für diesen Abend nicht erreicht.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), saarländische Ministerpräsidentin:

Ich habe natürlich gehofft, dass die [...] Saarländer ein deutliches Zeichen setzen der Zufriedenheit mit meiner Arbeit, dass die wollen, dass ich diese Arbeit fortsetze in der großen Koalition. Aber dass das so deutlich ausfällt, das hat mich auch überrascht.

 

Christian Lindner, FDP-Vorsitzender:

Die CDU hat profitiert von der Angst vor einer rot-roten Koalition. Wie ein Staubsauger haben die auch potenzielle Wähler der FDP angezogen.

 

Peter Tauber, CDU-Generalsekretär:

Es gibt eine klare Wahlsiegerin, das ist die CDU, das ist Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Menschen haben sich für Stabilität und Verlässlichkeit entschieden [...]. Dieses Wahlergebnis ist eine klare Absage an Rot-Rot-Grün.

 

Heiko Maas, Justizminister und bis Ende 2013 Vize-Ministerpräsident im Saarland:

Die Bäume sind nicht in den Himmel gewachsen. Wir hätten uns mehr gewünscht.

 Simone Peter, Bundesvorsitzende der Grünen:

Wir haben das Wahlziel nicht erreicht [...]. Für uns heißt das jetzt: Gasgeben für die nächsten Wahlen.

 

Ralf Stegner, stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender:

Zufrieden sind wir heute Abend nicht [...]. Wir müssen noch eine Schippe drauf legen.

 

Katja Kipping, Vorsitzende der Linken:

Man muss ja feststellen, dass offensichtlich der Schulz-Zug in Saarbrücken nicht so gehalten hat.

 

Frauke Petry, Vorsitzende der AfD, sagte, dass die Werte für die AfD an der Saar nicht repräsentativ seien. Sie gehe davon aus, dass die Partei im Bund wesentlich besser abschneidet.

 

Horst Seehofer, CSU-Vorsitzender:

Die SPD ist überzeichnet worden, Schulz ist überzeichnet worden [...]. Der Rutschbahneffekt nach unten ist gestoppt.