Kontroverse in Trier um geschenkten Karl Marx "Made in China"

Kontroverse in Trier um geschenkten Karl Marx "Made in China"
Zum 200. Geburtstag des deutschen Philosophen Karl Marx will die Volksrepublik China Deutschland ein Geschenk machen. Es handelt sich dabei um eine 6,30 Meter große Statue des politischen Ökonomen, die in seiner Geburtsstadt Trier stehen soll. RT Deutsch befragte die Trierer, was sie davon halten.

Wu Weishan ist der Künstler, der mit der Schaffung der Statue beauftragt wurde. Nur die Kosten für den Sockel sollen zwischen Deutschland und China geteilt werden.

Im Trierer Stadtrat sorgte das Geschenk für eine Kontroverse. So bezeichnete Tobias Schneider von der FDP die Statue als "vergiftetes Geschenk". China selbst hält Schneider für ein "despotisches und blutrünstiges Regime".

Reiner Marz von den Grünen lehnt das Geschenk ab, weil er "den Schenkenden nicht ehren" möchte. In Zeiten wie diesen, da China drittwichtigster Handelspartner Deutschlands ist, ist die ablehnende Haltung gegenüber dem Geschenk nicht allen Bürgern der Stadt nachvollziehbar. RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen fragt Anwohner in Trier, was sie von der Debatte um die "Made in China"-Statue halten.

ForumVostok