Ergebnis der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD siegt, AfD stark, Grüne nicht mehr im Landtag

Bleibt wohl Ministerpräsident: Erwin Sellerings SPD erreicht am Ende  30,55 Prozent.
Bleibt wohl Ministerpräsident: Erwin Sellerings SPD erreicht am Ende 30,55 Prozent.
Am Ende holte die SPD bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern 30,55 Prozent. Den Grünen verpassen den Wiedereinzug in den Landtag. Besonders herbe Verluste hat auch Die Linke zu verzeichnen. Die AfD kam mit 20,77 Prozent der Stimmen auf Platz zwei.

00:30 Uhr:

Vorläufiges amtliches Endergebnis: SPD: 30,55%, CDU: 18,99%, Die Linke: 13,18%, Bündnis 90/Die Grünen: 4,82%, AfD: 20,77%, NPD: 3,02%, FDP: 3,04% - Wahlbeteiligung: 61,63%

22:40 Uhr: Vorpommern-Greifswald 1, der Wahlkreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel, geht wohl doch an die CDU. Zuvor schien es, als könne die AfD dort ein Direktmandat gewinnen.

22:10 Uhr: Sowohl Regierungschef Erwin Sellering (SPD) wie auch CDU-Spitzenkandidat Lorenz Caffier haben ihre Wahlkreise gewonnen. Die AfD holte drei Direktmandate. Jedoch sind weiterhin nicht alle Stimmen ausgezählt.

21:35 Uhr: Sollten sich die aktuellen Zahlen bestätigen und die Grünen den Wiedereinzug in das Parlament verpassen, ergibt sich daraus auch eine neue Regierungsoption. Neben einem Bündnis aus SPD und CDU wäre dann auch eine Koalition aus SPD und Die Linke möglich. Wahlsieger Erwin Selling (SPD) betonte bereits früher am Abend, dass er sich alle Optionen offen hält.

20:56 Uhr:

ZDF 5. Hochrechnung: SPD: 30,4%, CDU: 19,3%, Die Linke: 12,8%, Bündnis 90/Die Grünen: 4,7%, AfD: 21,2%, NPD: 3,1%, FDP: 3,0% Sonstige: 5,5%

20:45 Uhr: Trotz der eindeutigen Wahlschlappe lehnt CDU-Spitzenkandidat Lorenz Caffier einen Rücktritt zunächst ab. Das Wahlergebnis wird von Analysten auch als Denkzettel für Angela Merkels Flüchtlingspolitik gedeutet. Der AfD gelang es wie keiner anderen Partei mit diesem Thema Nichtwähler zu mobilisieren. 

20:30 Uhr: Für die Grünen wird der Wiedereinzug in den Schweriner Landtag immer unwahrscheinlicher.

ZDF 4. Hochrechnung: SPD: 30,3%, CDU: 19,4%, Die Linke: 12,4%, Bündnis 90/Die Grünen: 4,8%, AfD: 21,6%, NPD: 3,1%, FDP: 2,9% Sonstige: 5,5%

20:14 Uhr: Trotz der deutlich höheren Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren, hat die Gruppe der Nichtwähler das Votum klar gewonnen. Doch diese finden sich nur in inoffziellen Statistiken wieder. Die Wahlbeteiligung liegt in etwa bei 61,4 Prozent.

19:55 Uhr: Klar ist schon jetzt: Für die CDU ist es das schlechteste Ergebnis in der Geschichte bei einer Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Besonders viele Wähler verlor die Partei an die AfD.

19:19 Uhr:

ARD 3. Hochrechnung: SPD: 30,3%, CDU: 19%, Die Linke: 12,5%, Bündnis 90/Die Grünen: 4,9%, AfD: 21,8%, NPD: 3,2%, FDP: 3% Sonstige: 5,3%

Die Sitzverteilung würde sich davon ausgehend wie folgt ändern:

19:10 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel, die gerade zum G20-Gipfel nach China gereist ist, will das Wahlergebnis morgen kommentieren. Es ist auf den Tag genau ein Jahr vergangen, seitdem Merkel entschieden hat, Deutschlands Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen.

19:00 Uhr: Die bisherigen Zahlen führen zu folgender Sitzverteilung im Landtag von Schwerin. SPD und CDU könnten problemlos ihre Koalition fortführen:

18:41 Uhr: Die Zahlen von infratest dimap/ARD bestätigen das bisherige Bild. Ob die Grünen tatsächlich einige der 71 Landtagssitze erhalten, wird jedoch erst der spätere Verlauf des Abends zeigen. Trotz des Wahlsieges verlor dei SPD 5,3 Prozent der Stimmen im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren.

18:40 Uhr: Aufgerufen zur Wahl waren 1,3 Millionen Bürger. Die Wahlbeteiligung liegt bei etwa 61 Prozent, rund 9 Prozent mehr als 2011. 

18:34 Uhr: Es wird wohl für eine Fortführung der Großen Koalition unter Führung des amtierenden Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) reichen. Den ersten Zahlen zufolge verliert die NPD auch ihre letzten Landtagsmandate.

18:14 Uhr:

ZDF 1. Hochrechnung: SPD: 30,2%, CDU: 19,8%, Die Linke: 12,5%, Bündnis 90/Die Grünen: 5%, AfD: 21,4%, NPD: 3,2%, FDP: 3% Sonstige: 4,9%

18:01 Uhr: Die ersten Zahlen:

ZDF Prognose: SPD: 30%, CDU: 20%, Die Linke: 12,5%, Bündnis 90/Die Grünen: 5%, AfD: 21,5%, NPD: 3%, FDP: 3% Sonstige: 5%

ARD Prognose: SPD: 30,5%, CDU: 19%, Die Linke: 12,5%, Bündnis 90/Die Grünen: 5%, AfD: 21%, NPD: 3,5%, FDP: 3% Sonstige: 5,5%