Nach Gedenken in Moskau: Teilnehmer der Friedensfahrt zurück in Berlin

Zurück aus Moskau: Die Teilnehmer der Friedensfahrt werden am Brandenburger Tor begrüßt. Bild: KenFM.de
Zurück aus Moskau: Die Teilnehmer der Friedensfahrt werden am Brandenburger Tor begrüßt. Bild: KenFM.de
Nach zwei Wochen endete gestern die Friedensrundfahrt von Berlin nach Moskau. Die rund 250 Teilnehmer der Tour erreichten mit einem Autokorso durch die deutsche Hauptstadt das Brandenburger Tor. Erschöpft von der über 4.000 Kilometer langen Fahrt aber zufrieden wurden die Friedensfahrer im Herzen Berlins begrüßt.

Noch vor der Etappe nach Moskau machte der Tross in Sankt Petersburg Halt. Neben einer Stadtrundfahrt wurde auch der Piskarjowskoje-Friedhof besucht.

Am Folgetag begrüßte der Bürgermeister von Twer die Aktivisten, die mit ihrer zweiwöchigen Reise durch das Baltikum, durch Russland, Weißrussland und Polen ein Zeichen für Völkerfreundschaft und Frieden setzten. In Moskau angekommen, wurden die Friedensfahrer von zahlreichen Bürgern der Stadt empfangen.

Anschließend ging es zurück nach Berlin. Gegen 18 Uhr traf der Konvoi am Sonntag am Brandenburger Tor ein. Die Polizei sperrte eigens die Straßen im Zentrum Berlins und stellte eine Eskorte bereit, damit die zahlreichen Busse, Autos und Motorräder gemeinsam eintreffen konnten. Rund 400 Menschen begrüßten die Heimkehrer jubelnd dort, wo vor genau zwei Wochen die Rundreise ihren Anfang nahm. Noch sichtlich gerührt von den Eindrücken und zahlreichen Begegnungen unterwegs zeigten sich Owe Schattauer und Rainer Rothfuss, zwei der Organisatoren der Aktion, die auf den Namen Druschba (Freundschaft) getauft wurde.

Zunächst im kleinen Kreis ersonnen, zog die Idee einer zivilgesellschaftlich organisierten Friedensfahrt nach Russland über die sozialen Netzwerke schnell zahlreiche Interessierte an. Als „Diplomaten von Unten“ wollten die Teilnehmer zum Ausdruck bringen, dass sie als normale Bürger nicht mit der zunehmenden Konfliktlage zwischen Ost und West einverstanden sind und persönliche Begegnungen auf Augenhöhe an die Stelle von medial aufgeheizter Stimmungsmache setzen.

Aus ganz Deutschland beteiligten sich Menschen jeden Alters an der Aktion. Nach dem großen Erfolg der Reise denken die Organisatoren schon über ein Folgeprojekt nach. Das nächste Mal soll die Friedensfahrt dann einmal um den ganzen Erdball reichen.  

Mehr Informationen und Bilder auf druschba.info