UPDATE: Terrorverdacht in Eisenhüttenstadt hat sich nicht bestätigt

UPDATE: Terrorverdacht in Eisenhüttenstadt hat sich nicht bestätigt
Im brandenburgischen Eisenhüttenstadt soll laut rbb24 ein 27-jähriger Mann festgenommen worden sein. Er steht unter Verdacht einen Anschlag auf ein Stadtfest geplant zu haben. Seine Wohnung wird derzeit von einem Sondereinsatzkommando durchsucht, meldet der Sender.

Laut mehreren Medienberichten soll am Mittwochnachmittag ein 27-jähriger Mann, in Eisenhüttenstadt, verhaftet worden sein. Er soll einen Anschlag auf ein Stadtfest geplant haben, das vom 26. bis zum 28. August stattfindet.

Laut der Berliner Morgenpost habe der Zugriff um 13:00 Uhr in der Wohnung des Mannes stattgefunden. Es soll sich bei dem Mann um einen Salafisten mit deutscher Staatsbürgerschaft handeln, meldet dpa.

Ein Sondereinsatzkommando durchsucht derzeit die Wohnung des Mannes. Laut einem Ermittler seien derzeit viele Gerüchte im Umlauf, er wolle diese jedoch nicht bestätigen.

Einem Polizeisprecher zufolge dauern die Durchsuchungen noch an.

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, soll es am Nachmittag eine Erklärung des Polizeipräsidium in Potsdam und der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) geben. Bei dem Verdächtigen soll IS-Propagandamaterial gefunden worden sein. Zudem soll es den Verdacht auf Sprengstoffbesitz geben.

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte der Berliner Morgenpost: "Der Verdacht besteht, dass ein Terrorakt geplant war". 

In einem Interview mit n-tv sagte ein Polizeibeamter aus Franfurt-Oder, dass man die Verbindung zur islamistischen Szene nicht bestätige. Die Meldungen, dass der Verdächtige seit langem unter Observation stehe, wurden von dem Beamten dementiert.

Nach Angaben der Polizei seien bei der Durchsuchung keine Hinweise auf einen Anschlag entdeckt worden. Es seien lediglich zwei Polenböller gefunden worden, das meldet dpa. Auch auf einen islamistischen Hintergrund deute nichts hin, so dpa unter Berufung auf die Polizei.

Die Polizei wurde Medienberichten zufolge von Bekannten des Mannes alarmiert.

In einer Pressemitteilung teilt die Polizei mit, dass in der Wohnung lediglich pyrotechnisches Material nicht-deutscher Herkunft gefunden wurde. Das Landeskriminalamt übernehme die weiteren Ermittlungen, heißt es weiter.