Verpuffung in Zirndorf: Polizei gibt Entwarnung

Verpuffung in Zirndorf: Polizei gibt Entwarnung
Laut Informationen des Bayerischen Rundfunks kam es vor der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Zirndorf zu einer Explosion. Offenbar sei ein mit Spraydosen gefüllter Koffer detoniert. Die Polizei gab später Entwarnung und bezeichnete den Vorfall als Verpuffung. Verletzte sind nicht zu beklagen.

Erste Meldungen berichteten vor einer Explosion am Bundesamt für Migration. Dies stellte der Bayerische Rundfunk kurz darauf richtig:

Das 25.000 Einwohner zählende Zirndorf liegt in der Nähe von Nürnberg:

Antennte Bayern berichtete zudem, dass die U-Bahnlinie U1 gesperrt wurde, dort sei die Polizei ebenfalls wegen eines herrenlosen Koffers im Einsatz gewesen.

Die Pressestelle der Polizei gab später via Twitter Entwarnung. Offenbar handelte es sich bei dem gemeldeten Vorfall lediglich um eine Verpuffung. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Nichtsdestotrotz berichteten umgehend weltweit zahlreiche Medien über das Ereignis.

In einer Pressemitteilung heißt es:

Bisher ergaben sich keine Hinweise darauf, dass in dem Koffer ein Sprengsatz gezündet worden ist. Möglicherweise kommt eine in dem Koffer gelagerte Spraydose für die Explosion in Frage. Offensichtlich waren zu keinem Zeitpunkt Personen in Gefahr. Verletzte Personen wurden der Polizei bisher nicht gemeldet. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei die mutmaßlichen Kofferbesitzer und leitete diesbezüglich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet ein. Die Personen werden wie folgt beschrieben:

1. männlich, ca. 30 Jahre alt, trug ein hellblaues, langärmeliges T-Shirt oder Pullover mit Reißverschluss, helle Jeans, weiße Turnschuhe, hatte schwarze Haare, an den Seiten kurz rasiert, südländisches Aussehen.

2. weiblich, ca. 25 Jahre alt, sehr schlank, schwarze Haare zu einem Dutt zusammengebunden, trug eine schwarzen Pullover, vorne mit weißen und roten Sternen bedruckt, hellblaue Jeans und eine um die Hüfte gebundene schwarze Jacke.

Für Hinweise steht der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911-2112-3333 zur Verfügung.