Schweres Zugunglück bei Bad Aibling forderte bisher zehn Tote

Schweres Zugunglück bei Bad Aibling: Rettungskräfte am Unglücksort
Schweres Zugunglück bei Bad Aibling: Rettungskräfte am Unglücksort
In der Nähe von Bad Aibling in Bayern sind am Dienstagmorgen zwei Regionalzüge frontal zusammengestoßen. In Folge der Kollision entgleiste einer der Züge. Die Polizei spricht von zahlreichen Verletzten und derzeit neun Toten. Unter ihnen auch einer der Zugführer.

Laut dem Polizeisprecher Jürgen Thalmeier führte der Zusammenstoß im bayrischen Bad Aibling zu mittlerweile zehn Toten und bis zu 150 Verletzten, darunter auch viele Schwerverletzte. Betrieben wurden die beiden "Meridian"-Züge von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB).

Versorgung der Verletzten durch die Rettungskräfte
Versorgung der Verletzten durch die Rettungskräfte

"Dies ist der größte Unfall, der sich seit Jahren in dieser Region ereignet hat, zahlreiche Notärzte, Krankenwagen und Rettungshubschrauber sind im Einsatz", so Polizeisprecher Stefan Sonntag gegenüber AP.

Auch Rettungshubschrauber sind im Einsatz
Auch Rettungshubschrauber sind im Einsatz

Der Unfall ereignete sich um 6:50 Uhr früh auf einer eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim. Gegen 8:45 Uhr waren die Rettungskräfte vor Ort. Alle verfügbaren Kräfte wurden zum Unglücksort gerufen.

Für Angehörige wurde eine Notfallnummer eingerichtet.