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Treffen von Merkel mit Länderchefs: Verlängerung des Corona-Lockdowns bis Ende Dezember im Gespräch

Treffen von Merkel mit Länderchefs: Verlängerung des Corona-Lockdowns bis Ende Dezember im Gespräch
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin (SPD), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU, v. r.) bei einer Presseunterrichtung nach Corona-Beratungen mit den Länderchefs am 16. November. Der nächste Gipfel findet am 25. November statt.
Für kommende Woche sind weitere Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs zur Corona-Lage in Deutschland geplant. Es wird bereits über eine Verschärfung der Maßnahmen spekuliert. Eine Verlängerung des Lockdowns gar bis Ende Dezember soll im Spiel sein.

Am kommenden Mittwoch soll beim nächsten Corona-Gipfel von Bund und Ländern ein Gesamtkonzept für das weitere Vorgehen in der Bekämpfung der Corona-Krise beschlossen werden. Vergangenen Montag blieb es nur bei Empfehlungen und Absichtserklärungen. Dieses Mal sollen Beschlüsse folgen, die offenbar eine Verschärfung der Maßnahmen mit sich bringen.

Dringende Empfehlung der Politik: Kinder sollen nur mit einem festen Freund in der Freizeit spielen.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll bei den Abstimmungen der Bundesländer auf ein gemeinsames Vorgehen unter anderem über eine Fortsetzung des Teil-Lockdowns diskutiert worden sein. Laut der Berliner Morgenpost und dem Tagesspiegel soll jener bis mindestens kurz vor Weihnachten verlängert werden. Im Gespräch sei angeblich der 20. Dezember als vorläufiger Schlusspunkt.

Einem Bericht des Business Insider zufolge ist in einem Eckpunktepapier der SPD-Länder etwa auch eine Ausweitung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung sowie eine erneute Verschärfung der Kontaktbeschränkungen geplant. Die in den vergangenen Tagen scharf diskutierte Ein-Kind-Regel, nach der sich Kinder und Jugendliche nur noch mit einem festen Freund oder einer festen Freundin in der Freizeit treffen dürfen, soll offenbar vom Tisch sein. Mehrere Länderchefs sollen sie abgelehnt haben.

Bei den Beratungen der Länder soll auch über mögliche weitere Corona-Maßnahmen an den Schulen gesprochen worden sein. Demnach soll vor allem für Oberstufen und Berufsschulen der Präsenzunterricht heruntergefahren werden. Es soll wieder verstärkt auf das Wechselmodell zwischen Präsenz- und Fernunterricht gesetzt werden. Dies würde bedeuten, dass die Schüler wieder wie vor den Sommerferien vermehrt von zu Hause aus und digital lernen. Zugleich sollten die Klassen dafür geteilt werden.

Stehen die Intensivbetten wirklich vor der Überlastung? (Symbolbild)

Für Schulen bis zur siebten Klasse sowie für Abschlussklassen soll laut Medienberichten der Präsenzunterricht bestehen bleiben. Laut Business Insider soll jedoch eine Verlängerung der Weihnachtsferien im Spiel sein. Dies soll aber nur dann erfolgen, wenn über die Festtage die Zahl der Corona-Fälle steigen sollte. Die Ferien könnten dann bundesweit einheitlich bis zum 10. Januar dauern.

Gastronomie und Kultureinrichtungen sollen demnach weiterhin geschlossen bleiben, Hotelübernachtungen nur für nicht touristische Zwecke erlaubt werden. Gottesdienste sollen stattfinden dürfen.

Am Freitag gab es nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 23.648 neue bestätigte Corona-Fälle binnen 24 Stunden. Im Vergleich zum Vortag sei die Zahl der neu gemeldeten Fälle damit um gut 1.000 gestiegen. Der bisherige Spitzenwert war mit 23.542 verzeichneten Fällen am Freitag vor einer Woche registriert worden.

Nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) stieg die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen auf 3.615, davon wurden 58 Prozent beatmet. Am Vortag waren es demnach 3.588 Patienten. 

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