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Eröffnung des Flughafens BER: Klimaaktivisten mit Störaktionen

Nach Jahren der Verzögerung eröffnet an diesem Samstag der Hauptstadtflughafen BER. Demonstranten der Klimabewegung "Am Boden blieben" haben sich am Flughafen eingefunden und wollen die Eröffnung stören. Sie fordern eine Verringerung des internationalen Flugverkehrs.

Sitzblockade und Abseilen von einem Vordach: Die Protestgruppe "Am Boden bleiben" meint es ernst mit ihrem Versuch, die Eröffnung des Flughafens BER zu unterbinden. Der Hauptstadtflughafen BER eröffnet am Samstag mit jahrelanger Verzögerung und dreimal so hohen Kosten wie ursprünglich veranschlagt. Eine offizielle Feier blieb aus. Am Samstag landen zwei Flieger von EasyJet und Lufthansa. Der erste Start ist für Sonntagmorgen geplant. Ein Flieger von EasyJet wird die Route nach London nehmen.

Lena Tucnak, eine Sprecherin der Protestgruppe "Am Boden bleiben", spricht über deren Vorhaben, den Eröffnungsbetrieb zu stören: 

Unser Ziel ist, den Flughafen lahmzulegen und die Eröffnung massiv zu stören. Es kann nicht sein, dass in Zeiten der Klimakrise ein neuer Riesenflughafen eröffnet wird. 

In Pinguin-Kostümen machen die Demonstranten auf den Klimawandel aufmerksam.

Sicherheitskräfte und Polizei hinderten die Protestteilnehmer daran, auf eine weitere Ebene des Flughafens zu gelangen. 

Mehrere Klimaaktivisten kletterten am Vormittag auf das Dach eines BER-Eingangsgebäudes und seilten sich von dort ab. 

Einer von ihnen entrollte schließlich ein Banner mit einem Protestspruch gegen die Eröffnung des Flughafens am Samstag: "Flieger stoppen statt Klima schrotten". Ein anderer Aktivist seilte sich lediglich vom Dach ab. Polizeibeamte ließen sie zunächst gewähren, holten sie aber nach rund einer Stunde mit einem Kletterteam herunter. Zwei weitere Personen, die ebenfalls auf das Dach gestiegen waren, seien bereits zu Beginn der Aktion abgeführt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hätten die Personalien aufgenommen und die Aktivisten anschließend ziehen lassen. Sie erwarte nun eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Auch Fridays for Future und Extinction Rebellion kündigten Demonstrationen an. 

(rt deutsch/dpa) 

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