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KenFM entfernt seine Videos bei YouTube – und kündigt seinen Abschied aus Berlin an

KenFM entfernt seine Videos bei YouTube – und kündigt seinen Abschied aus Berlin an
Screenshot aus dem Video von Ken Jebsen zum Abschied aus Berlin
Nachdem offenbar durch YouTube wieder ein Video von KenFM gelöscht wurde, hat der Gründer des Kanals Ken Jebsen alle Videos dort vom Netz genommen. In einem Video kündigte er zudem den Abschied aus Berlin an. Der digitale Raum in der "Corona-BRD" werde immer enger, so Jebsen.

Das Onlineportal KenFM hat alle seine YouTube-Videos vom Netz genommen. Wie Ken Jebsen, der Gründer der Seite, erklärte, habe man nach der Löschung eines Videos durch YouTube beschlossen, zunächst alle Videos von seinem Kanal auf dieser Plattform zu nehmen, bis eine Entscheidung über seine Beschwerde oder auf juristischem Wege vorliege. Bei dem gelöschten Video handelte es sich um ein Interview von ihm mit dem Rechtsanwalt Markus Haintz, Mitglied der Initiative "Querdenken711". 

Jebsen begründet das Vorgehen damit, dass sein Kanal mittlerweile von YouTube die zweite Verwarnung kassiert habe – bei der dritten werde der Kanal endgültig gelöscht. Der digitale Raum in der "Corona-BRD" werde täglich enger, schreibt Jebsen auf YouTube. Zensur sei inzwischen alltäglich und mache freien Journalismus zu einem Spießrutenlauf.

Doch damit nicht genug: In seinem zehnminütigen Videobeitrag, aktuell dem einzigen auf seinem YouTube-Kanal, kündigt der Journalist zudem an, die Bundeshauptstadt Berlin verlassen zu wollen. "Studios zu bekommen, um Gäste vor Publikum zu interviewen, ist nahezu unmöglich geworden. Und zu allen Überfluss löscht und sperrt YouTube willkürlich unsere Veröffentlichungen", schreibt Jebsen.

"KenFM brauche ein analoges Exil", so Jebsen weiter. Das bedeute ein "eigenes Studio im realen Raum". Er träume von einer "echten Begegnungsstätte, einem Ort, an dem unsere User unsere Gäste als Dozenten live treffen können". KenFM plane deswegen einen "Campus".

KenFM wird von Teilen der Politik – und vornehmlich auch von Mainstreammedien – seit Jahren unter anderem das Verbreiten von Verschwörungstheorien, Rechtslastigkeit und Antisemitismus vorgeworfen. Jebsen hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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