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Informationstechnikzentrum Bund bestätigt DDoS-Attacke auf Website des Robert Koch-Instituts

Informationstechnikzentrum Bund bestätigt DDoS-Attacke auf Website des Robert Koch-Instituts
Informationstechnikzentrum Bund bestätigt DDoS-Attacke auf Website des Robert Koch-Instituts. (Symbolbild)
Das Robert Koch-Institut steht seit Monaten im Kontext der COVID-19-Pandemie im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Das renommierte Institut in Berlin hat inzwischen nicht nur einen Angriff mit Brandsätzen überstanden, sondern auch eine Cyberattacke auf seine Website.

Ein Sprecher des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund) hat am Mittwoch einen Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel bestätigt, wonach die Website des Robert Koch-Instituts (RKI) am vergangenen Donnerstag für wenige Stunden von Cyberkriminelle lahmgelegt worden sei. Der Angriff sei morgens zwischen 8:00 und 10:00 Uhr erfolgt. Es habe sich um einen sogenannten DDoS-Angriff gehandelt.

Das sogenannte Dashboard, in dem aktuelle Zahlen zum Pandemiegeschehen gesammelt und angezeigt werden, war von dem Angriff nicht betroffen, da es auf einer anderen Webseite gehostet wird. Auch Funktionen der Corona-Warn-App waren durch den Angriff nicht betroffen. Die Angreifer konnten auch nicht in das Netz des RKI eindringen.

Wie aus dem ITZBund verlautete, sei bisher ungewiss, wer hinter der Attacke steckt. Der Fall werde noch untersucht. Eine Polizeisprecherin teilte am Mittwoch mit, das Institut habe keine Strafanzeige erstattet. Die Berliner Polizei sei nach der Cyberattacke nicht eingeschaltet worden.

Bei DDoS-Attacken werden Server mit einer Flut sinnloser Anfragen in die Knie gezwungen. So können Angriffe im großen Stil ausgeführt werden. Um eine Website mit einer DDoS-Attacke zu stören, sind kaum technische Kenntnisse notwendig. Cyberkriminelle bieten diese Angriffe inzwischen als Dienstleistung an. Sie stützen sich dabei auch auf sogenannte Bot-Netze, die von ihnen kontrolliert werden. Bot-Netze bestehen aus Rechnern, die mit Trojanern oder anderer Schadsoftware gekapert worden sind. Den ahnungslosen Besitzer dieser Rechner ist in der Regel nicht klar, dass ihre Computer für solche Angriffe missbraucht werden. Inzwischen bestehen Bot-Netze nicht nur aus herkömmlichen PC, sondern auch aus vernetzten Gegenständen im "Internet der Dinge".

Am Wochenende hatten Unbekannte ein RKI-Gebäude in Berlin attackiert. Nach Angaben der Polizei wurden in der Nacht zum Sonntag Brandsätze gegen die Fassade geworfen. Eine Fensterscheibe ging zu Bruch. Ein Sicherheitsmitarbeiter konnte die Flammen löschen, verletzt wurde niemand. An der Fassade bildeten sich Verrußungen. Die Verdächtigen entkamen. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen.

(rt/dpa)

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