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Deutschland: Mögliche Impfungen gegen das Coronavirus noch in diesem Jahr

Deutschland: Mögliche Impfungen gegen das Coronavirus noch in diesem Jahr
Symbolbild: Impfpass mit Spritze, Bamberg, Deutschland, 19. Oktober 2020.
Einem Medienbericht zufolge könnten in Deutschland Impfungen gegen das Coronavirus noch in diesem Jahr erfolgen. Das Gesundheitsministerium forderte die Landesregierungen auf, alle Adressen von Impfzentren weiterzuleiten. 60 davon sollen in Deutschland entstehen.

Zwei Tage in Folge soll die die Anzahl der positiv Getesteten über der 11.000er-Marke gelegen haben. Das Robert Koch-Institut betonte in einer Pressekonferenz am Donnerstag, es sei auffällig, dass sich die Infektionen auf alle Altersstufen der Getesteten verteilten. Seit Beginn der Krise wurden fast 403.300 Corona-Fälle in Deutschland registriert. Mehr als 9.950 Menschen sollen an dem Virus verstorben sein. Als Genesen gelten 310.200. Ärzte warnen davor, dass die Lage außer Kontrolle geraten könnte, falls die Zahl der Neuinfektionen auf über 20.000 ansteige. 

Den Gesundheitsämtern soll es schwer fallen, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen. Hier soll die Bundeswehr aushelfen. "Hilfeleistung gegen Corona" nennt sich das Einsatzkontingent der Bundeswehr mit fast 2.000 Kräften. Mehr als 1.560 Soldaten unterstützen die Gesundheitsämter in der Kontaktnachverfolgung der Infektionen oder in den Coronavirus-Teststationen. 

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der Leiter der

In Deutschland sollen 60 Impfzentren entstehen. Federführend in der Entwicklung des Impfstoffs in Deutschland sei die Mainzer Firma Biontech. Bis Ende des Jahres könnte es einen Impfstoff geben.

Im Rahmen der Impfstoffstudien gab es in Brasilien einen Toten. Dem 28 Jahre alten Mann soll aber nur ein Placebo verabreicht worden sein. Getestet wird dort ein Produkt des britisch-schwedischen Pharmaherstellers AstraZeneca. 

In Großbritannien entsteht südlich von Oxford eine Fabrik für die Herstellung eines Impfstoffes. Ab dem kommenden Jahr soll dort produziert werden. In Frankreich liegt der Konzern Sanofi bei der Bereitstellung eines Mittels zur Prävention einer Coronavirus-Infektion vorn. Als Herstellungsort wurde Lyon genannt. Die chinesische Regierung ließ für das staatliche Unternehmen Sinopharm innerhalb von 60 Tagen eine Fabrik bauen. Seit Juli wurden dort 100 Millionen Impfstoffdosen produziert. Der Impfstoff muss zwar noch zugelassen werden, geimpft wurde aber bereits dennoch jene Teile der Bevölkerung, die zu den Risikogruppen zählen oder für die Regierung arbeiten. Das Unternehmen Biontech muss keine neue Fabrik bauen, um produzieren zu können. Für diesen Zweck kaufte man von Novartis einen Standort in Marburg.

Frank Ulrich Montgomery, stellvertretender Vorsitzender des Weltärztebundes, warnt jedoch, dass uns das Virus noch über Jahre beschäftigen wird.  

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