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NRW: Wieder Maskenpflicht im Unterricht für Schüler ab 5. Klasse

NRW: Wieder Maskenpflicht im Unterricht für Schüler ab 5. Klasse
Eine Lehrerin mit dicker Winterjacke und Mund-Nasen-Schutz im Unterricht: Nach den Herbstferien müssen Schüler ab der 5. Klasse in Nordrhein-Westfalen auch an ihrem Sitzplatz wieder Maske tragen.
Die Entscheidung kommt wenige Tage vor dem Ende der Herbstferien: Im bevölkerungsreichsten Bundesland wird es wieder eine Maskenpflicht im Unterricht geben. Betroffen sind Schüler ab der 5. Klasse. Zudem gibt es 50 Millionen Euro für Luftreinigungsanlagen.

Nach den Herbstferien müssen Schüler ab der 5. Klasse in Nordrhein-Westfalen auch an ihrem Sitzplatz im Unterricht wieder Maske tragen. Die Regelung soll bis zu den Weihnachtsferien gelten, teilte das Schulministerium am Mittwoch mit. Zudem kündigte das Land ein Sonderprogramm an, um die Belüftung an Schulen zu verbessern. Das Land wird dafür laut NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) 50 Millionen Euro für mobile Lüftungsanlagen zur Verfügung stellen.

Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Klasse gilt bis zum 22. Dezember

Die Erweiterung der Maskenpflicht – sie gilt sonst unter anderem auf den Gängen der Schulen – habe sich nach den Sommerferien bewährt, so das Ministerium. Damals war die Pflicht für zwei Wochen eingeführt worden. Diesmal gilt sie wesentlich länger – bis zum 22. Dezember. Die Maskenpflicht solle "zusätzlichen Schutz für alle Beteiligten" bieten und "für mehr Sicherheit und Stabilität im Unterrichtsgeschehen sorgen", so das Ministerium in einer Mitteilung an alle Schulen.

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sagte am Mittwoch, dass Schulen bislang keine "Hotspots" gewesen seien. Präsenzunterricht konnte für 98 Prozent der Schüler stattfinden. Gebauer lobte die Disziplin an den Schulen und appellierte an alle Beteiligten, sich auch außerhalb der Einrichtungen entsprechend zu verhalten.

Die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht hatte am Dienstag unter anderem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert.

Wie im Sommer müssen Lehrer künftig immer dann Maske tragen, wenn sie den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können. Auch wenn es der Unterricht erfordert, können sie zumindest zeitweise ausziehen. Als Beispiel wurde im Sommer von Schulministerin Gebauer das Zeigen des "th" im Englischunterricht genannt. Grundschüler sind von der Maskenpflicht im Klassenzimmer ausgenommen.

Symbolbild

"Querlüften, wo immer es möglich ist" und "Lüften während der gesamten Pausendauer"

Weiter empfiehlt das NRW-Schulministerium in den Klassenräumen alle 20 Minuten stoßzulüften – sowie "Querlüften, wo immer es möglich ist" und "Lüften während der gesamten Pausendauer". Diese bereits bekannte Maßgabe hatte für Wirbel gesorgt, da die Schüler sich theoretisch warm anziehen müssten.

Wie Schulministerin Gebauer zudem erklärte, wird in NRW kein Schwellenwert festgesetzt, ab welcher Infektionslage Schulen vor Ort schließen müssen. Es müsse alles getan werden, um die Schulen offenzuhalten, sagte sie.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland beginnt am Montag für rund 2,5 Millionen Kinder wieder der Unterricht nach den Herbstferien. NRW gehört laut Lagebericht des Robert Koch-Instituts weiterhin zu den Bundesländern mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl an bestätigten neuen Corona-Fällen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 67 – der Bundesdurchschnitt lag bei 51,3.

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(dpa/rt)

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