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Deutschland zahlt 662 Millionen US-Dollar für bedürftige Holocaust-Überlebende

Deutschland zahlt 662 Millionen US-Dollar für bedürftige Holocaust-Überlebende
Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin
Deutschland hat sich bereit erklärt, Holocaust-Überlebenden, die unter der Last der COVID-19-Pandemie zu kämpfen haben, 662 Millionen US-Dollar zur Verfügung zu stellen. Das teilte die Jewish Claims Conference im New York mit.

Das Geld werde in den nächsten zwei Jahren in zwei Zahlungen an rund 240.000 Holocaust-Überlebende weltweit, vor allem aber in Israel, den Vereinigten Staaten und Westeuropa, ausgezahlt. 

Symbolbild: Flüchtlinge auf der Straße von Mytilini, der Hauptstadt der griechischen Insel Lesbos, am 12. September 2020

Greg Schneider, Executive Vice Präsident der Jewish Claims Conference (JCC), sagte, dass etwa die Hälfte der Holocaust-Überlebenden in den USA in Brooklyn lebten und von den finanziellen Auswirkungen der Pandemie besonders betroffen seien. 

Viele von ihnen lebten an der Armutsgrenze, und die zusätzlichen Kosten für Masken und andere Schutzausrüstung, Lebensmittellieferungen sowie weitere Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie seien für viele sehr hoch, erklärte Schneider. Die neuen Mittel richten sich an Juden, die noch keine Renten aus Deutschland erhalten. Jeder dieser Überlebenden erhält in den nächsten zwei Jahren zwei Zahlungen in Höhe von jeweils etwa 1.400 US-Dollar.

Das deutsche Außenministerium äußerte sich allerdings nicht unmittelbar zur letzten Verhandlungsrunde, hieß es auf Haaretz.  

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