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Nordrhein-Westfalen: Landesweite Durchsuchungen bei Kinderporno-Verdächtigen

Nordrhein-Westfalen: Landesweite Durchsuchungen bei Kinderporno-Verdächtigen
Nordrhein-Westfalen: Landesweite Durchsuchungen bei Kinderporno-Verdächtigen
Am Donnerstag wurde in Nordrhein-Westfalen ein landesweiter Sondereinsatz gegen mutmaßliche Händler von Kinderpornografie durchgeführt. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft Köln durchsuchten Ermittler die Wohnungen und Häuser von insgesamt 80 Verdächtigen.

Beteiligt waren unter anderem Polizeidienststellen in Aachen, Bielefeld, Bonn, Detmold, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Heinsberg, Höxter, Köln und Wuppertal. Die Beamten durchsuchten 64 Objekte und stellten zahlreiche Datenträger sicher. Die Einsatzleitung übernahm die spezielle Taskforce der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW). Aufgabe der Einheit ist vor allem die Ermittlung von hinter Pseudonymen agierenden Tätern in Chats und Foren.

Im Jahr 2019 wurde mehr politisch motivierte Gewalt und ein hoher Anstieg im Bereich Kinderpornografie sowie Kindesmissbrauch erfasst.

Die aktuellen Ermittlungen richten sich gegen Personen, die "sich oder anderen vor allem über soziale Netzwerke kinderpornografische Inhalte verschafft haben sollen", verlautete es aus einer Erklärung der Staatsanwaltschaft. Einzelne Beschuldigte sollen demnach bereits geständig sein. Haftbefehle wurden den Angaben zufolge allerdings nicht vollstreckt. Man habe zudem Anhaltspunkte auf weitere Straftaten entdeckt, etwa Schusswaffen und eine Cannabis-Plantage.

Die Ermittler wiesen darauf hin, dass die jüngsten Durchsuchungen nicht auf Basis der "Ermittlungsgruppe Berg" in Köln erfolgt seien, die den großen Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach aufklären soll. Vielmehr sei man diesmal Hinweisen ausländischer Behörden und Organisationen nachgegangen, sagte der Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft Ulrich Bremer.

In Nordrhein-Westfalen waren in den vergangenen Jahren bereits mehrere große Fälle von Kindesmissbrauch ans Licht gekommen. Bei Razzien in Lügde, Bergisch Gladbach und Münster wurden immense Datenmengen mit Inhalten schweren sexuellen Kindesmissbrauchs sichergestellt. Diese werden zurzeit von Experten ausgewertet. Beschuldigte müssen sich vermehrt vor Gericht verantworten. In Köln läuft aktuell der Prozess gegen eine mutmaßliche Schlüsselfigur im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, in dem Ermittler Spuren zu Tausenden Verdächtigen nachgehen.

Mehr zum Thema - Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach: Internationale Netzwerke mit potenziell 30.000 Verdächtigen

(rt/dpa)

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