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Nordrhein-Westfalen: Rechtsextreme Chat-Gruppen bei Polizei aufgedeckt

Nordrhein-Westfalen: Rechtsextreme Chat-Gruppen bei Polizei aufgedeckt
Unerfreuliche Nachrichten für den nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU)
29 Beamte der nordrhein-westfälischen Polizei stehen unter dem Verdacht, an mindestens fünf rechtsextremen Chat-Gruppen beteiligt gewesen zu sein. Dies geht aus Angaben des Innenministers Herbert Reul hervor. Seit dem Morgen fänden deswegen zahlreiche Razzien statt.

Alle Beamte seien sofort vom Dienst suspendiert worden, erklärte Reul. Er sprach von einer "Schande für die Polizei". 14 Beamte sollen aus dem Dienst entfernt werden. Laut Reul gehören 25 Beamte zum Polizeipräsidium Essen. 

Steht ein Wahlkampfbild der AfD in Verbindung mit einer mutmaßlich islamistischen Messer-Attacke in Stolberg in NRW? Die Polizei sieht derzeit offenbar eine mögliche Verbindung. (Symbolbild)

Die Gründung der Chatgruppen soll bis ins Jahr 2013 zurückreichen. In den nun aufgedeckten Onlinegruppen seien laut Reul (CDU) 126 Bilddateien unter den Polizisten geteilt worden. Es soll sich u.a. auch um Fotos von Adolf Hitler und etwa der fiktiven Darstellung eines Flüchtlings in einer Gaskammer handeln.

Reul kündigte unterdessen an, eine Sonderinspektion für das vor allem betroffene Polizeipräsidium Essen an. Zudem werde er einen Sonderbeauftragten für rechtsextremistische Tendenzen in der nordrhein-westfälischen Polizei berufen. Er werde alles in seiner Macht stehende dafür tun, "diese Menschen aus dem Dienst zu entfernen", sagte der CDU-Politiker über die betroffenen Beamten.

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