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Corona doch kein Killervirus? Sterblichkeit auf annähernd gleichem Niveau wie in Vorjahren

Corona doch kein Killervirus? Sterblichkeit auf annähernd gleichem Niveau wie in Vorjahren
Oft bemüht, die Gefährlichkeit des Coronavirus herauszustellen: die Medienlandschaft in Deutschland (Symbolbild)
Die vermeintliche Bedrohung durch Corona ist nach wie vor eines der "Top-Themen" im politisch-medialen Mainstream. Doch wie gefährlich ist das Virus wirklich? Die Sterbezahlen bewegen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt der Vorjahre.

Das Statistische Bundesamt hat angesichts der COVID-19-Pandemie eine Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen für das Jahr 2020 (bis 16.08.) veröffentlicht. Daran zeigt sich: Die Sterberate befindet sich auf annähernd gleichem Niveau wie im Schnitt der Jahre 2016 bis 2019. Nur zweimal schlägt die Kurve leicht nach oben aus – einmal im April und einmal im August.

Corona doch kein Killervirus? Sterblichkeit auf annähernd gleichem Niveau wie in Vorjahren

Die etwas erhöhte Sterblichkeit im April (KW 14 bis KW 18) passt zur Kurve der COVID-19-Toten. Jedoch kann das Coronavirus gerade in den ersten beiden Aprilwochen nicht allein für den Anstieg verantwortlich sein. Für die KW 14 und 15 weist das Statistische Bundesamt auch nach Herausrechnung der COVID-19-Toten noch eine Übersterblichkeit von jeweils rund 1.000 Personen auf – gemessen am Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

Archivbild: Peter Tschentscher bei einer Pressekonferenz im Kanzleramt nach einem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten zur Corona-Situation

Dieser statistische Ausschlag nach oben steht jedoch in keinem Verhältnis zu jenem im März des Jahres 2018. Der damalige "Peak" lässt sich auf die in jenem Jahr besonders schwere Grippewelle zurückführen, an der in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 25.000 Menschen verstarben.

Der April-Anstieg des Jahres 2020 überschreitet indes auch nicht den durchschnittlichen "Grippe-Peak" der Monate Februar und März. Der "Corona-Peak" fällt in diesem Jahr vor allem deswegen besonders ins Auge, weil die diesjährige Grippesaison in den beiden Vormonaten weniger schwerwiegend und daher der sonst übliche Ausschlag nach oben nicht vorhanden war. Ohne das Wissen um das Coronavirus wäre der "Corona-Peak" vermutlich einfach als verspätete Grippewelle gewertet worden. Insgesamt betrachtet halten sich somit die Sterblichkeitszahlen die Waage.

Der August-Anstieg (KW 33) scheint völlig unabhängig von der Corona-Situation zu sein. Die Zahl der COVID-19-Toten lag seit Mitte Juni (KW 25) konstant bei unter 50 Verstorbenen pro Woche, zuletzt bei 27. Das Statistische Bundesamt führt den Anstieg der Zahlen auf die Hitzeperiode im August zurück. Dies würde sich zumindest auch mit Vergleichszahlen aus den beiden Vorjahren decken – nur mit dem Unterschied, dass es sich damals um einen "Juli-Peak" handelte.

Zusammengenommen dürften die Zahlen erneut zeigen, dass es sich beim Coronavirus – obwohl schlimm für die Betroffenen – gesamtgesellschaftlich nicht um eine große Bedrohung handeln kann. Durch den Umstand, dass das RKI (auf dessen Zahlen sich das Statistische Bundesamt hier beruft) alle "mit" COVID-19 Verstorbene als "an" COVID-19 Verstorbene ("COVID-19-Todesfälle") wertet, gewinnt die vorherige Feststellung noch einmal an Gewicht.

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