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Bundesregierung will nicht untersuchen, ob Nowitschok-Vergiftung von Nawalny in Deutschland erfolgte

Bundesregierung will nicht untersuchen, ob Nowitschok-Vergiftung von Nawalny in Deutschland erfolgte
Mehrere russische Labore haben unabhängig voneinander eine Vergiftung des Polit-Bloggers Alexei Nawalny ausgeschlossen. Ein Bundeswehr-Labor habe wiederum "zweifelsfrei" Rückstände von Nowitschok gefunden. Sollte also nicht auch der Transfer bis in die Charité untersucht werden?

Es gibt die russische Seite, die erklärt, Alexei Nawalny habe Russland giftfrei verlassen. Dies belegen umfassende Untersuchungen in mehreren Spezial-Laboren in Moskau und dem Labor in Omsk. Dem gegenüber steht der Befund eines Bundeswehr-Speziallabors, welches bei toxikologischen Untersuchung anhand von Proben Alexei Nawalnys den "zweifelsfreien Nachweis" eines chemischen Nervenkampfstoffes der Nowitschok-Gruppe" erbracht haben will. Dieser Befund soll nun auch noch von zwei Militärlaboren in Schweden und Frankreich bestätigt worden sein. 

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Vor diesem Hintergrund wäre es für einen Kriminalisten die normalste Sache der Welt, bei dieser Art von mutmaßlichem Vergiftungs-Verbrechen alle Hypothesen und Einflussfaktoren unvoreingenommen zu betrachten. Im Falle des Oppositionspolitikers Alexei Nawalny wäre eine der zentralen Fragen, bei welchen Gelegenheiten die angebliche Vergiftung hätte durchgeführt werden können. Und neben der Hypothese, dass dies bereits auf russischem Territorium erfolgt sei, bleibt auch der sechsstündige Überführungs-Flug in einer gecharterten Privatmaschine sowie der Transfer in einem Bundeswehr-Spezialtransporter in die Charité.  

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RT-Redakteur Florian Warweg fragte auf dieser Basis den Regierungssprecher Steffen Seibert, ob die Bundesregierung in Betracht zieht, auch den Flug und den Transport von Nawalny und entsprechende Kontaktmöglichkeiten zu untersuchen. Aus kriminaltechnischer Perspektive sei das doch ein völlig normaler Vorgang.

Regierungssprecher Seibert antwortete darauf:

Ich folge Ihrer Variante, wonach deutsche Piloten und Ärzte an der Vergiftung von Herrn Nawalny schuld sein sollen, nicht, ausdrücklich nicht. Es gibt dafür keinen Hinweis. Alle Hinweise sind völlig klar: Es ist eine Vergiftungssituation in Russland eingetreten. [...] Das Verbrechen ist in Russland geschehen.

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