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Nach Schulstart: Erste Berliner Schule schließt aufgrund von Corona

Nach Schulstart: Erste Berliner Schule schließt aufgrund von Corona
Für die Schüler des Berliner Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums geht es nach drei Tagen Schule wieder nach Hause. (Symbolbild)
Unter schweißtreibenden und zusätzlich coronabedingt erschwerten Bedingungen hat für Millionen Schüler gerade das neue Schuljahr begonnen. In Berlin musste nun eine Schule wegen eines möglichen Corona-Falls wieder schließen. Auch andere Bundesländer melden Schließungen.

In Berlin hat die erste Schule kurz nach den Sommerferien wegen eines möglichen Corona-Falls zunächst wieder geschlossen. Eine Lehrkraft habe angegeben, positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden zu sein, teilte der Bezirk Treptow-Köpenick am Donnerstag mit. Die Bestätigung des Gesundheitsamts stehe noch aus.

Es handelt sich um eine vorsorgliche, wohl eintägige Schließung dieser einen Schule", so die Senatsverwaltung für Bildung.

Lineal, Heft, Federmappe, Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutz: Die Maske wird zum festen Bestandteil des Schulalltags.

Der Unterricht in Berlin hatte am Montag begonnen – ohne Mindestabstand, dafür mit Maskenpflicht in Schulgebäuden außer im Unterricht und Hygienekonzept.

Mecklenburg-Vorpommern

Derweil wird in Mecklenburg-Vorpommern diskutiert, ob die Quarantäne für fast 300 Menschen in Graal-Müritz völlig unnötig war. Der Landkreis Rostock teilte mit, dass ein Schulkind der Ostsee-Grundschule womöglich doch nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Der Test sei verunreinigt gewesen. 

Es bestehe der begründete Verdacht eines fehlerhaften COVID-19-Tests bei dem Schulkind, teilte der Landkreis mit. Allerdings seien die Ermittlungen dazu noch nicht abgeschlossen. So müsse geklärt werden, ob es einen Zusammenhang mit einem zweiten, tatsächlich positiven Test bei einer anderen Person in Graal-Müritz gebe. Diese sei in derselben Praxis abgestrichen worden wie das Schulkind.

Das rechtsmedizinische Institut der Unimedizin Rostock habe das Probenmaterial des Schulkindes sowie einen neuen Abstrichtest des Kindes untersucht, hieß es. 

Das Gesundheitsamt plant den Angaben zufolge parallel eine nach dem Schema des Robert Koch-Instituts notwendige zweite Corona-Testreihe für die Kontaktpersonen des Schulkindes. Falle diese durchweg negativ aus, könnte die Schule am kommenden Montag wieder geöffnet werden.

Auch in Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) wurden 25 Mädchen und Jungen einer Kita, zwei Erzieher sowie Familienangehörige eines Kita-Kindes nach einer SARS-CoV-2-Infektion in Quarantäne geschickt. Sie sollten am Mittwoch getestet werden, wie ein Sprecher des Landkreises sagte. Die Kita werde nicht geschlossen, da sich der Corona-Fall auf eine einzelne Gruppe beziehe.

Nordrhein-Westfalen

An einer Sekundarschule in Dorsten habe sich eine Lehrerin mit COVID-19 angesteckt, sie befinde sich in Quarantäne, sagte ein Sprecher des Kreisgesundheitsamtes.

Die Lehrerin habe nach Angaben des Kreises noch vor dem Schulbeginn an mehreren Konferenzen teilgenommen. Insgesamt seien 43 Kontaktpersonen ermittelt worden, die im Laufe des Tages getestet würden. Wegen Personalmangels sei am Mittwoch kein Schulbetrieb möglich gewesen.

Unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Schutz warten Kinder am 7. Mai 2020 vor einer Grundschule in Dortmund. Mit dem Start des neuen Schuljahres gilt in ganz Nordrhein-Westfalen Maskenpflicht an allen Schulen.

Die Ergebnisse sollen möglichst schnell vorgelegt werden.

Bei negativen Tests der Kolleginnen und Kollegen spricht aus medizinischer Sicht nichts gegen eine baldige Fortsetzung des Schulbetriebs, sagte der Kreissprecher.

Dorsten ist nicht die einzige Stadt in NRW, in der eine Lehrkraft positiv auf das Virus getestet wurde. Auch in Viersen wurde eine Lehrerin überraschend positiv getestet. Sie hatte zwar keinen Kontakt zu den Schülern, aber zum Kollegium. Da das Gesundheitsamt das Schulpersonal vorsichtshalber in Quarantäne schickte, ist dort die Martinschule bis zum 24. August geschlossen.

Auch in Remscheid infizierte sich eine Lehrerin. Sie wurde noch während der ersten Unterrichtsstunden über das Ergebnis informiert. Die Betroffene, ein weiterer Kollege und die gesamte Klasse wurden vorerst in Quarantäne nach Hause geschickt. Im Laufe des Tages will der Krisenstab der Stadt über mögliche weitere Maßnahmen entscheiden und informieren.

In Düsseldorf sind ein Schüler und eine Schülerin des Luisengymnasiums und der Justus-von-Liebig-Realschule am Dienstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da sie aber seit Wochen nicht mehr in den Schulen waren, gibt es dort auch keine Kontaktpersonen.

Seit dieser Woche können sich Lehrerinnen und Lehrer in NRW kostenlos auf das Virus testen lassen. In manchen Schulen werden gleich alle Lehrkräfte vor Ort getestet, in anderen müssen die Lehrer ihren Hausarzt aufsuchen oder zu einer Test-Station fahren.

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