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Impfstoff noch dieses Jahr? Robert Koch-Institut sorgt für Verwirrung

Impfstoff noch dieses Jahr? Robert Koch-Institut sorgt für Verwirrung
(Archivbild). Der Leiter des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, während einer Pressekonferenz am 13. Juli 2020 in Berlin.
Eine Publikation des Robert Koch-Instituts (RKI) sorgt für Verwirrung. In der Veröffentlichung hieß es zunächst, man rechne schon diesen Herbst mit einem, vielleicht sogar mehreren Impfstoffen gegen das Coronavirus. Ein Versehen, wie das Institut einräumen musste.

Ein Positionspapier des Robert Koch-Instituts (RKI) mit dem Titel "Strategie bis April 2021" zur möglichen Verfügbarkeit eines Impfstoffs sorgte am Mittwoch für Verwirrung. Das Institut hatte das Papier auf seiner Internetseite veröffentlicht, darauf via Twitter hingewiesen und die Urheberschaft auf Nachfrage auch bestätigt.

In dem Dokument war mit Datum 12. August zu lesen, vorläufige Prognosen ließen "die Verfügbarkeit eines Impfstoffs (ggf. mehrerer) bis Herbst 2020 möglich erscheinen". Wenige Stunden später erklärte das RKI, bei dem Papier handele es sich um eine ältere Version, diese sei in der Zwischenzeit mehrfach überarbeitet und versehentlich online gestellt worden. Man gehe nicht von der Verfügbarkeit eines Impfstoffs bereits im Herbst aus.

Nach Angaben des RKI von Mittwochmorgen wurden innerhalb eines Tages 1.226 neue Infektionen gemeldet. Das sei der höchste Wert seit drei Monaten. Der Höhepunkt hatte Anfang April bei mehr als 6.000 Neuinfektionen am Tag gelegen. Fast jede dritte sei demnach derzeit auf Einreisende aus dem Ausland zurückzuführen. In der Woche vom 3. bis 9. August habe der Anteil bei 31 Prozent gelegen.

Als wahrscheinlicher Infektionsort am häufigsten genannt wurden in den vergangenen vier Wochen Länder des Westbalkans, die Türkei, Bulgarien, Rumänien, Polen und Spanien. Der Sozialverband VdK forderte derweil eine "einmalige Vermögensabgabe" von reichen Privatpersonen und wohlhabenden Unternehmen. "Der Staat hat hohe Schulden aufgenommen. Nun müssen die Kosten der Krise gerecht verteilt werden", sagte Präsidentin Verena Bentele in München.

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