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Wütend über geplante Fahrverbote: Biker kündigen neue Proteste an

Wütend über geplante Fahrverbote: Biker kündigen neue Proteste an
Deutschlands Biker sind wütend. Hintergrund ist ein Beschluss des Bundesrats, der die Regierung auffordert, Fahrverbote für Motorräder an Sonn- und Feiertagen durchzusetzen. Damit soll der Motorradlärm zum Beispiel in Ausflugsregionen reduziert werden.

Die Länderkammer in Deutschland will künftig einen Maximalwert von 80 Dezibel für Neufahrzeuge gelten lassen, in etwa die Lautstärke eines vorbeifahrenden Lkw oder eines Rasenmähers.

Eine Online-Petition mit dem Titel "Keine Fahrverbote für Motorräder an Sonn- und Feiertagen" hat bis zum 6. Juli 2020 fast 200.000 Unterstützer gefunden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte, er werde die Empfehlungen der Bundesländer für Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen nicht umsetzen.

Doch das ist nur ein kleiner Trost für die Motorrad-Community. Nachdem vergangenen Sonntag deutschlandweit Zehntausende Biker protestiert hatten, kündigen Initiativen wie "Biker For Freedom" weitere Aktionen an. Bis zur Rücknahme der Forderungen nach Fahrverboten, wie Thomas Lemcke von der Initiative im Interview mit RT Deutsch erzählt.

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