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Bundespolizei erteilt fast 200.000 Zurückweisungen bei Corona-Grenzkontrollen

Bundespolizei erteilt fast 200.000 Zurückweisungen bei Corona-Grenzkontrollen
Bundespolizei erteilt fast 200.000 Zurückweisungen bei Corona-Grenzkontrollen. Auf dem Archivbild: Polizeibeamte kontrollieren Autos und Pässe am Checkpoint an der österreichisch-deutschen Grenze in Kirchdorf am Inn, 18. Juli 2018
Mitte März hat Deutschland angesichts der COVID-19-Pandemie Kontrollen an seinen Grenzen verhängt. Am frühen Montagmorgen ist der kleine Grenzverkehr nun wieder aufgenommen worden. In der Zwischenzeit hat es an den Grenzen tausende Zurückweisungen gegeben.

Die Bundespolizei hat bei den durch die Ausbreitung des Coronavirus bedingten Grenzkontrollen bis zum 11. Juni rund 196.000 Zurückweisungen ausgesprochen. Bundesinnenminister Horst Seehofer nannte diese Zahl der Bild am Sonntag. Der CSU-Politiker sprach von einem der "schwierigsten Einsätze" der Bundespolizei, bei dem seit dem 16. März 6.000 Beamte täglich im Einsatz gewesen seien. Der Innenminister lobte im Namen der gesamten Bundesregierung die Beamten für ihr "umsichtiges Handeln in dieser Ausnahmesituation".

Die in der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an den deutschen Grenzen wurden in der Nacht zum Montag beendet. Bereits seit dem vergangenen Mittwoch waren sie schrittweise zurückgefahren worden. Damit dürfen Menschen aus Deutschlands Nachbarländern wieder ohne besonderen Grund einreisen. Die lange zuvor eingeführten Kontrollen zur Eindämmung der irregulären Migration an der Grenze zu Österreich bleiben bestehen. Für Flüge aus spanischen Städten gelten die Kontrollen noch bis zum 21. Juni. Das liegt daran, dass die Spanier selbst erst ab diesem Tag Touristen ins Land lassen wollen. 

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(rt/dpa)

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