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Corona-Hotspot: Polizei-Großeinsatz zur "Deeskalation" in Flüchtlingsheim

Corona-Hotspot: Polizei-Großeinsatz zur "Deeskalation" in Flüchtlingsheim
Im bayerischen Ort Schrobenhausen hat die Polizei einen Großeinsatz durchführen müssen, nachdem es zu Problemen bei der Verlegung von einigen Flüchtlingen gekommen war. Aufgrund eines akuten Corona-Hotspots sollten einige Heimbewohner verteilt werden.

Am Mittwochnachmittag führten Polizei sowie Gesundheits- und Ordnungsamt in einem dezentralen Flüchtlingsheim in der bayerischen Gemeinde Schrobenhausen einen Großeinsatz durch. Hintergrund ist, dass am Montag acht Corona-Neuinfektionen an einem Tag festgestellt wurden. Daher wurden die Bewohner auf verschiedene Stockwerke im Gebäude verteilt. Bereits in der Vergangenheit war das Flüchtlingsheim ein Corona-Hotspot.

Polizisten betraten in Schutzkleidung das Gebäude, eine alte Grundschule, in der die Flüchtlinge wohnen. Vier Diensthunde waren bei der Aktion ebenfalls präsent. 

Wie die Polizei sowie das Landratsamt mitteilten, sollen angesichts der acht neuen Corona-Infektionen weitere Quarantänemaßnahmen erfolgen. Der Polizeieinsatz solle ermöglichen, notfalls "deeskalierende Maßnahmen" zu ergreifen, während die Einwohner des Flüchtlingsheimes in andere Stockwerke der Grundschule umzogen.

Die neun Infizierten sollen getrennt von den anderen, negativ getesteten Personen wohnen. Neben den neun Infizierten gibt es in der umfunktionierten Grundschule auch 17 weitere Personen, die als Kontaktpersonen gelten und sich daher in Quarantäne befinden. 18 weitere Flüchtlinge, die noch in der Grundschule wohnen, hätten die neuartige Krankheit überstanden und würden demnächst in eine andere Unterkunft umziehen, wie die Polizei mitteilte.

Diese Maßnahmen seien nicht bei allen Personen auf Wohlwollen gestoßen, weshalb die Polizei eingreifen musste.

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