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Wegen Corona-Krise: Hessen schafft Sitzenbleiben in Schulen zeitweise ab

Wegen Corona-Krise: Hessen schafft Sitzenbleiben in Schulen zeitweise ab
Wegen Corona-Krise: Hessen schafft Sitzenbleiben in Schulen zeitweise ab (Symbolbild)
Für Lehrer, Schüler und Eltern ist der Stress infolge der Corona-Krise riesig. Hessen hat daher entschieden, dass Lernende nicht um ihre Versetzung zu bangen brauchen. Auch weitere Bundesländer wie Bayern und Nordrhein-Westfalen ziehen ähnliche Regelungen in Betracht.

Am 15. Mai haben sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder darauf verständigt, erste Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Deutschland nach fast vier Wochen zu lockern. So dürfen kleine und mittlere Geschäfte wieder öffnen. Die Schulen bleiben dagegen für die meisten Lernenden erst einmal dicht, nur für einige Jahrgänge soll es ab dem 4. Mai wieder Unterricht geben. Einzelne Länder können von diesem Termin jedoch abweichen.

Symbolbild.

Inzwischen werden immer mehr Stimmen hörbar, die einen Verzicht auf das Sitzenbleiben von Schülern fordern. Der SPD-Bildungspolitiker Thomas Hartung hat für die Maßnahme damit argumentiert, dass eine Bewertung von Hausaufgaben nicht die Beurteilung mündlicher Leistungen oder der Mitarbeit im Unterricht ersetzen könne. In Fächern, bei denen es vor allem um die Bewertung praktischer Fähigkeiten gehe, wie zum Beispiel in Sport, sei eine angemessene Benotung in diesem Schuljahr nicht möglich.

Aufgrund dessen kündigten mehrere Bundesländer wie Hessen, Bayern oder Nordrhein-Westfalen an, dass kein Schüler in diesem Jahr wegen der Corona-Krise sitzenbleiben soll. Das Kultusministerium in Wiesbaden erklärte am Freitag:

Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen.

Die Schulen seien in einem Schreiben über die Regelung informiert worden, sagte Ministeriumssprecher Stefan Löwer am Samstag. In Fällen, bei denen schon vor Schließung der Schulen die Noten womöglich nicht für eine Versetzung gereicht hätten, solle das Gespräch mit Schülern und Eltern gesucht werden, um auf die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung hinzuweisen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekräftigte in der Passauer Neue Presse am Samstag:

Niemand soll wegen Corona um seine Versetzung gebracht werden. Wir überlegen großzügige Versetzungen auf Probe und wir werden dieses und nächstes Schuljahr die Lehrpläne entsprechend anpassen.

Auch in Nordrhein-Westfalen könnten bald ähnliche Regelungen bekannt gegeben werden.

Mehr zum Thema - Zusammenfassung: Wie der Fahrplan zur Lockerung der Maßnahmen konkret aussieht

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