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Chinesische Forscher identifizieren Korallenarten zur Wiederherstellung abgestorbener Koralleninseln

Chinesische Forscher identifizieren Korallenarten zur Wiederherstellung abgestorbener Koralleninseln
Symbolbild
Durch ein eigens entworfenes Auswahlverfahren für Korallenarten haben chinesische Wissenschaftler zwölf Arten bestimmt, die für die Wiederherstellung von Koralleninseln geeignet sind. Die Ergebnisse zeigen Möglichkeiten zur Kultivierung von Korallenriffen.

Chinesische Forscher haben zwölf Korallenarten identifiziert, mithilfe derer tropische Koralleninseln wiederbelebt werden können. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden in der wissenschaftlichen Zeitschrift Functional Ecology veröffentlicht.

Wissenschaftler des Südchinesischen Botanischen Gartens der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben ein Auswahlverfahren für Korallenarten entwickelt, die eine höhere Überlebensfähigkeit haben und daher zur Wiederherstellung von Koralleninseln eingesetzt werden können.

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Im Rahmen des Experiments züchteten die Forscher 66 Korallenarten auf einer der tropischen Inseln der südchinesischen Provinz Hainan und analysierten ihre Anpassungsfähigkeit an ungünstige Umgebungen: Dürre, hohe Temperaturen und starke UV-Strahlung sowie Mangel an Boden und Nährstoffen.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass zwölf der 66 Arten am besten an die raue Umwelt angepasst sind. Ihre Überlebensrate liegt zwischen 86 und 91 Prozent. Die Forscher hoffen, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit zur Wiederherstellung tropischer Koralleninseln sowohl in China als auch im Ausland genutzt werden können.

Im August 2019 kündigte die Provinzregierung von Hainan die Schaffung eines umfangreichen Gebiets für die Kultivierung von Korallenriffen an. Dieses liegt in der Sonderzone für die Kultivierung von Innovationen westlich von Sanya und soll die Technologie zur Schaffung künstlicher Landflächen in den Ozeanen verbessern.

Nach Angaben des Direktors am Forschungszentrum für tropische Ozeanologie des Südchinesischen Meeres in Sanya, Chen Hong, planen die Forscher die Schaffung eines Polypenbestandes, der sich aus verschiedenen Korallenarten aus der ganzen Welt zusammensetzen soll. In Zukunft soll dieser sowohl in China als auch weltweit zum Schutz der Umwelt eingesetzt werden.

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