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"Ich will mich töten": Gemobbtes Kind erhält nach erschütterndem Video massive Unterstützung

"Ich will mich töten": Gemobbtes Kind erhält nach erschütterndem Video massive Unterstützung
"Ich will mich töten": Gemobbtes Kind erhält nach erschütterndem Video massive Unterstützung (Symbolbild)
Schulgewalt und Mobbing haben verheerende Folgen für die Psyche der Opfer. Wie sich ein unter Schikanen leidendes Kind fühlt, zeigt ein am Dienstag auf Facebook veröffentlichtes Video. Der Bericht einer Mutter hat eine massive Anti-Mobbing-Kampagne ins Rollen gebracht.

Yarraka Bayles aus Australien hat mit ihrem Videobeitrag Millionen Menschen in der ganzen Welt erschüttert. Die Mutter eines an einer Achondroplasie leidenden Kindes filmte seine Verzweiflung nach einer weiteren Schikane in der Schule. Als sie ihren neunjährigen Sohn Quaden nach dem Unterricht abholte, schluchzte er und sagte hoffnungslos:

Gib mir ein Messer. Ich will mich töten. Ich will, dass mich jemand tötet.    

Die Australierin kommentierte gleichzeitig die Szene:

Ich will, dass die Leute wissen, welche Folge Mobbing hat. Das ist es, wozu Mobbing führt. Und ihr wundert euch noch, warum Kinder sich umbringen. Ich will, dass die Leute wissen, wie sehr das uns als Familie wehtut.

Die am Dienstag auf Facebook veröffentlichte Aufnahme verbreitete sich in sozialen Netzwerken und Medien wie ein Lauffeuer und wurde mehrere Millionen Male abgespielt. Viele prominente Persönlichkeiten unterstützten den Jungen und setzten sich lautstark für den Mobbing-Stopp ein.

Der an derselben genetischen Krankheit leidende US-Schauspieler Brad Williams rief eine Spendenkampagne ins Leben, um Quaden und seiner Mutter eine Reise in die USA und einen Disneyland-Besuch zu bezahlen. Binnen zweier Tage wurden zu diesem Zweck mehr als 440.000 US-Dollar gestiftet.

Die Unterstützung kam auch von anderen berühmten Schauspielern wie Hugh Jackman und Jeffrey Dean Morgan.

Die gutherzige Reaktion der internationalen Gemeinschaft hatte offenbar eine positive Folge für das Wohlbefinden des 9-jährigen Mobbing-Opfers. In einem Interview für den australischen Fernsehsender NITVermutigte Quaden Bayles andere unter Schikanen leidende Kinder dazu, sich gegen ihre Peiniger zu wehren und nicht auf deren Gerede zu achten.

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