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Jürgen Klinsmann und die Hertha: Warum er wirklich aufgegeben hat

Jürgen Klinsmann und die Hertha: Warum er wirklich aufgegeben hat
Da war er Trainer und spielte noch keine beleidigte Leberwurst. Jürgen Klinsmann während einer Pressekonferenz am 27. November 2019 in Berlin.
Der Jürgen will nicht mehr. Und die Hertha auch nicht. Wie konnte es soweit kommen? RT Deutsch zeichnet die dramatischen, letzten Minuten vor Klinsmanns Rücktritt nach. Und bevor sich kalifornische Rechtsanwälte melden: Das Ganze ist natürlich Satire und frei erfunden.

von Diego Armando Buchwald

Jürgen Klinsmann sitzt lustlos vor seiner makrobiotischen Miso-Suppe. Auch der Himbeer-Smoothie schmeckt ihm nicht. Nachdenklich pult er die Wakame-Streifen aus der Schale und wirft sie an die Decke. Sie bleiben dort kleben und formen ein abstraktes Porträt, das entfernt an Rudi Völler erinnert. Klinsi will nicht mehr.

Neben ihm hockt der chinesische Künstler Ai Weiwei und hält seine Hand. "Ich habe dir schon immer gesagt, dass Berlin scheiße ist", sagt Ai Weiwei kopfschüttelnd. Die beiden schauen sich traurig an. Ein Wakame-Streifen plumpst Ai Weiwei auf den Kopf.

Versemmelt: Jürgen Klinsmann und Hertha BSC gehen getrennte Wege.

Plötzlich klingelt es an der Tür – Klinsi öffnet. Es ist Mehmet Scholl, der nackt in den Cowboystiefeln von Oliver Kahn im Hausflur steht. Er bewirft Klinsi mit schwäbischen Maultaschen und läuft kichernd davon. Klinsi versucht hinterherzulaufen, stolpert jedoch über die Fußmatte und legt sich einmal lang hin. Nicht umsonst wurde er zu seiner Zeit bei Tottenham "The Diver" genannt.

Ai Weiwei schleppt ihn wieder zurück in die Küche. Klinsmanns Handy klingelt. Er geht ran. Es ist eine Konferenzschaltung mit Michael Preetz und Lars Windhorst. Es entwickelt sich folgendes Gespräch:

Preetz: "Hallo, Klinsi! Alles okay?"

Klinsi: "Nein."

Preetz: "Du, pass auf! Du wolltest doch unbedingt, dass wir den Ronaldo kaufen …"

Klinsi: "Ja?"

Windhorst: "Und den Messi auch ..."

Klinsi (schöpft plötzlich Hoffnung): "Ja??"

Preetz singt zusammen mit Windhorst: "Dream on … Dream on … Hahahaha!"

Klinsi brüllt in etwa "Hemml Herrgoddsakramend lägg me am Arsch Scheißglomb verreggds!" in den Hörer und beendet das Gespräch. Anschließend tunkt er sein Handy in die Suppe und wirft es aus dem Fenster. Nur knapp am Kopf von Ai WeiWei vorbei, der erschrocken zur Seite springt.

Plötzlich klingelt es wieder an der Tür. Es ist Uli Hoeneß, der nackt mit einer Mutter-Theresa-Maske vor der Tür steht. Er gießt Klinsmann ein Weizenbier über den Kopf und läuft kichernd davon. Im Hintergrund sieht man Mehmet Scholl, Oliver Kahn und Chris Dercon eine La-Ola-Welle machen.

Klinsmann setzt sich entnervt an seinen Computer und schreibt seine Kündigung bei Hertha BSC Berlin. Ai Weiwei steigt in ein Taxi. Der Rest ist Geschichte.

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