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Spiel mit dem Feuer? Frankreich kämpft gegen "sexistische" Spielzeugvermarktung

Spiel mit dem Feuer? Frankreich kämpft gegen "sexistische" Spielzeugvermarktung
Symbolbild
Autos für Jungen, Puppen für Mädchen: Diese klischeehafte Denkweise soll in Frankreich Geschichte sein. Eine neue Vereinbarung soll Kinder vor Geschlechterstereotypen schützen. In der Zwischenzeit wurde der Welt eine neue, genderneutrale Barbie-Puppe präsentiert.

In Frankreich wurde eine Vereinbarung zur Bekämpfung von klischeeartiger, sexistischer Trennung in Spielzeuggeschäften unterzeichnet. Das Dokument zielt darauf ab, Geschlechterstereotype für und über Kinder abzubauen. Die Richtlinie fordert Hersteller, Händler und Werbetreibende auf, jegliche Farbschemata, Kennzeichnungen und Aufstellungsmethoden in den Regalen abzuschaffen, die entweder nur Jungen oder nur Mädchen ansprechen. Laut Medienberichten werden die Verkäufer sogar angewiesen, sich nach dem Alter eines Kindes und nicht nach seinem Geschlecht zu erkundigen, wenn sie einen Kunden bei der Suche nach einem Spielzeug beraten.

In der neuen Spielversion bekommen Frauen mehr Geld als Männer

Das Dokument wurde am Dienstag von der französischen Staatssekretärin für Wirtschaft und Finanzen Agnès Pannier-Runacher und Vertretern der Spielzeugindustrie sowie des Groß- und Einzelhandels unterzeichnet. Die Politikerin sagte:

Wir wollen an der Schaffung neuer Spielzeuge arbeiten und auch daran, wie diese in der Werbung dargestellt und verkauft werden.

Demnach soll es in französischen Spielzeuggeschäften zur Vorweihnachtszeit keine rosafarbenen Einkaufsbereiche für Mädchen und blauen Bereiche für Jungen mehr geben.

Die Behörden behaupten, dass die Initiative notwendig ist, da heutzutage Spielzeuge mit wissenschaftsbezogenen Themen für Jungen vermarktet werden, während man Mädchen dazu ermutigt, mit billigem Kram zu spielen, der das Leben einer Hausfrau imitiert. Die neue Maßnahme soll helfen, die Herangehensweise von Kindern an Spielzeuge und anschließend an das Leben zu erweitern. Mädchen sollen von klein auf ermutigt werden, sich auf eine wissenschaftliche Karriere vorzubereiten, indem sie sich mit wissenschaftsbezogenen Spielzeugen auseinandersetzen.

Wie gestern ebenfalls bekannt wurde, wird Barbie-Produzent Mattel eine neue Linie mit geschlechtsneutralen Puppen auf den Markt bringen. Diese sind nicht eindeutig als männlich oder weiblich identifizierbar und erlauben es den Spielenden, "sich frei auszudrücken". Die Puppen sind in mehreren Hauttönen erhältlich. Kinder können sie mit unterschiedlichen Outfits und Perücken frei gestalten.   

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