icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Der Gerechtigkeit halber: Frauen kriegen bei Monopoly jetzt mehr Geld als Männer

Der Gerechtigkeit halber: Frauen kriegen bei Monopoly jetzt mehr Geld als Männer
In der neuen Spielversion bekommen Frauen mehr Geld als Männer
Damit die (Spiele-)welt etwas gerechter wird, bringt der US-Spieleproduzent Hasbro nun eine vermeintlich gendergerechte Version des Brettspiel-Klassikers Monopoly auf den Markt, bei der Frauen mehr Geld zur Verfügung steht als Männern.

Auf der Packung der neuen Spielversion ist nicht mehr der Immobilienmogul Mr. Monopoly mit seinem schwarzen Hut und weißem Schnurrbart zu sehen, sondern ein weibliches Maskottchen – Ms. Monopoly, die Unternehmerinnen fördert. Die Spieler kaufen keine Grundstücke, sondern Erfindungen von Frauen wie schusssichere Westen, WLAN und Schoko-Kekse.

Wie Hasbro am Dienstag mitteilte, beginnen die Frauen das Spiel mit mehr Kapital als ihre männlichen Mitspieler. Jedes Mal, wenn sie über "Los" ziehen, bekommen sie 240 Dollar. Männern stehen hingegen nur 200 Dollar zur Verfügung. Das "Gender-Pay-Gap" – quasi auf den Kopf gestellt. Ob diese Regelung nicht etwas unfair klingt? Keinesfalls, findet Hasbro. Jen Boswinkel, globale Marketingverantwortliche für die Marke Monopoly, bezeichnet die neue Version als "zusätzlichen Spaßfaktor". Bleibt nur zu klären, für wen. Für Frauen, die sich geistig minderbemittelt fühlen müssen, weil sie mit demselben Startkapital wie Männer angeblich nicht klarkommen und weniger Gewinnchancen haben? Oder für Männer, die Spieleregeln akzeptieren müssen, in denen Frauen 40 Dollar extra bekommen, einfach, weil sie Frauen sind?

Die Erklärung von Hasbro erscheint ebenso absurd wie sexistisch. Wie der Produzent erklärt, können Frauen in dieser Version nun "Vorteile genießen, die in der realen Welt häufig Männern vorbehalten sind". Auf gut Deutsch: Weil die impulsiven Damen eh zu viel ausgeben, dürfen sie es jetzt auch spielerisch tun und bekommen obendrein ein bisschen mehr Kleingeld. Wie Boswinkel hinzufügte, "könnten auch Männer in dem Spiel viel Geld verdienen, wenn sie geschickt spielen". Na dann. Viel Erfolg.

 

Mehr zum ThemaRas­sis­mus­vor­wurf: Streit um Kopftuch-Karikaturen von Emma-Zeichnerin Franziska Becker

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen