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"Völlig natürlich": Lesbische Pinguine sollen erstmals weiblichen Pinguin "genderlos" aufziehen

"Völlig natürlich": Lesbische Pinguine sollen erstmals weiblichen Pinguin "genderlos" aufziehen
Die Gender-Welle macht mittlerweile sogar vor der Tierwelt nicht mehr halt. Das Londoner Aquarium "Sea LIfe" hat bekanntgegeben, den weltweit ersten Pinguin "genderlos" aufziehen zu wollen. Das Tier soll seine "Persönlichkeit" ohne "vorgegebene Genderrolle" frei entdecken.

Das vier Monate alte, offenkundig weibliche Pinguinküken wird "das erste Pinguinküken der Welt sein, das sein Geschlecht nicht zugewiesen bekommt", sagte man im Sea Life London und fügte noch hinzu, dass "es für Pinguine völlig natürlich ist, geschlechtslose Identitäten zu entwickeln".

Symbolbild

Die Erklärung traf andernorts auf viel Unverständnis. Die Aquarianerin Charlotte Barcas verteidigte allerdings am Dienstag auf Sky News den Schritt und erklärte, dass die Anwendung moderner menschlicher Konzepte der Geschlechtsidentität auf Pinguine völlig normal und überhaupt nicht verrückt sei.

Wir wollten den Gästen die Möglichkeit geben, dieses Individuum zu treffen und etwas über seine Persönlichkeit zu erfahren, ohne ihm eine Art von vordefinierter Geschlechterrolle zuzuweisen", sagte Barcas.

Im nächsten Satz gab auch die Aquarianerin jedoch zu, dass man im Tierreich gar keine sozial zugeordneten Geschlechterrollen – also etwa "Pinguin-Jungen", die mit Spielzeugwaffen, und "Pinguin-Mädchen", die mit Puppen spielen – beobachten kann.

Die "Gender-Ideologie", kommentierte die Kolumnistin Janice Turner von der Zeitung Times, "verwirrt das Gehirn der Wissenschaftler. Natürlich hat ein Pinguin(küken) keine geschlechtsspezifische Identität. Es ist ein verdammter Pinguin! Es hat ein biologisches Geschlecht."

Die Adoptiveltern des Pinguins – Rocky und Marama – sind beide weiblich und haben bereits ihre Fähigkeit bewiesen, ein Küken großzuziehen, indem sie seit sechs Brutperioden zusammen blieben und gemeinsam ein Nest bauten, ließ das Sea Life verlauten.

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Frühere Versuche, gleichgeschlechtliche Pinguine zur Elternschaft zu bringen, waren jedoch gescheitert. Nur wenige Tage, bevor vom Sea Life die Pläne bekannt gemacht wurden, scheiterte ein Versuch, ein Ei, das von einem Paar männlicher Pinguine in einem Berliner Zoo "adoptiert" worden war, auszubrüten.

Selbst moderne, emanzipierte geschlechtslose Pinguine können nicht vor den grundlegenden Tatsachen des Lebens "davonlaufen" (oder -watscheln). Im Sea Life wurde verlautbart, dass der androgyne Seevogel, wenn er sich weiterentwickelt, Teil des Brutprogramms des Aquariums werden könnte. Ab diesem Zeitpunkt werden jedoch nicht von dem Pinguin selbstbestimmte Genderidentitäten zählen, sondern die biologisch vorhandenen Reproduktionsorgane, die sich unter dessen flauschigem Fell verstecken.

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