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Spitzenwissenschaftler entdecken durch Zufall Mittel zur Neutralisierung von HIV

Spitzenwissenschaftler entdecken durch Zufall Mittel zur Neutralisierung von HIV
Symbolbild
Ein multinationales Team aus Wissenschaftlern hat in Russland eine überraschende erste Entdeckung gemacht, die das Leben von Zehntausenden von Menschen verändern könnte: Es hat versehentlich einen Mechanismus zur Neutralisierung des HI-Virus identifiziert.

Ursprünglich entwickelte das Team aus russischen, schweizerischen, britischen, US-amerikanischen und finnischen Wissenschaftlern chemische Stoffe zur Krebsbekämpfung, als es plötzlich erkannte, dass die Auswirkungen des Medikaments viel größer waren, als erwartet wurde.

Erst zweiter Fall weltweit: HIV-Patient möglicherweise geheilt

Von Anfang an schien uns die vielversprechendste Richtung der Studie, die Antikrebs-Aktivität dieser Klasse von Verbindungen zu untersuchen, aber es stellte sich unerwartet heraus, dass solche Verbindungen auch eine hohe und selektive Aktivität gegen das Katzen-Immunschwäche-Virus haben können, das das nächstgelegene Analogon des menschlichen Immunschwäche-Virus ist", erklärte Professor Oleg Rakitin von der Staatlichen Universität Südural (SUSU).

Einer Pressemitteilung der SUSU zufolge könnte die Entdeckung den Weg für eine ganz neue Klasse von antiviralen Medikamenten, die gegen zahlreiche Krankheiten eingesetzt werden könnten, ebnen.

Die Bedeutung der Ergebnisse ist, dass die gleichen Medikamente für verschiedene Arten von Krankheiten (Krebs, HIV etc.) verwendet werden können", erläuterte Professor Rakitin.

Der Mechanismus der chemischen Stoffe, an denen die Forscher arbeiteten, schneidet im Wesentlichen die Zinkatome von den Molekülen des HI-Virus ab, deaktiviert diese und neutralisiert somit das Virus.

Im Laufe seiner Forschung entdeckte das Team neue Stoffe, die starke antivirale Mittel waren, die jedoch die gewöhnlichen gesunden Zellen nicht angreifen. Herkömmliche antivirale Medikamente belasten dagegen oft die Patienten.

Mehr zum Thema - UNAIDS: Jeder vierte HIV-Infizierte weiß nichts von Ansteckung

HIV ist eine degenerative Autoimmunerkrankung, die die Patienten anfällig für zahlreiche Infektionen und Krebserkrankungen macht und die Lebenserwartung drastisch reduziert, wenn die Betroffenen nicht regelmäßig Medikamente einnehmen.

Im Jahr 2018 waren weltweit 37,9 Millionen Menschen von AIDS betroffen. Davon wurden rund 23,3 Millionen behandelt. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist seit dem Höhepunkt im Jahr 1997 um 40 Prozent gesunken.

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