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Roger Waters kritisiert "Benefizkonzert" für Venezuela: "Hat absolut nichts mit Hilfe zu tun"

Roger Waters kritisiert "Benefizkonzert" für Venezuela:  "Hat absolut nichts mit Hilfe zu tun"
Macht eine klare Ansage: Roger Waters.
Roger Waters, Ex-Frontmann von Pink Floyd, wirft Milliardär und Virgin-Chef Richard Branson Scheinheiligkeit vor. Dessen "Benefizkonzert" für Venezuela habe nichts mit Demokratie und Freiheit zu tun. Auch für Branson persönlich hat Waters einen Rat parat.

Der Ex-Frontmann der legendären Band Pink Floyd ist offensichtlich kein Freund des britischen Milliardärs und Virgin-Chefs Richard Branson. In einer am 18. Februar veröffentlichten Videobotschaft geht Waters hart mit Branson ins Gericht. Der Hintergrund ist ein von Branson organisiertes "Benefizkonzert" für Venezuela am 22. Februar im kolumbianischen Grenzort zu Venezuela, Cucuta.

Branson erklärt in einem Video auf der Webseite der geplanten Veranstaltung, dass es sein Ziel sei, innerhalb von 60 Tagen 100 Millionen US-Dollar an Spenden zu sammeln. Er spricht im Zusammenhang mit Venezuela von der "augenblicklich größten humanitären Krise in der westlichen Hemisphäre" und macht direkt den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro "und sein Regime" dafür verantwortlich.

Waters kritisiert den britischen Milliardär, der 1999 von Königin Elizabeth II zum Ritter geschlagen wurde, für sein Vorhaben. Das Konzert habe nichts mit den Bedürfnissen des venezolanischen Volkes zu tun, es habe nichts mit Demokratie zu tun, es habe nichts mit Freiheit zu tun, und es habe auch nichts mit Hilfe zu tun, so Waters in seiner Videobotschaft. Er warnte Musikfans, sich auf einen Pfad führen zu lassen, der mit einem Regime Change ende. "Wollen wir ein weiteres Irak? Oder Libyen? Oder Syrien?", fragt Waters in seinem Video. Branson habe einfach den Narrativ der USA adaptiert, so Waters weiter.

Er verwies auf Freunde in Caracas, die ihm bestätigt hätten:

Es gibt keinen Bürgerkrieg, kein Chaos, keinen Mord, keine offensichtliche Diktatur, keine Massenverhaftung der Opposition, keine Unterdrückung der Presse unter Präsident Nicolás Maduro.

Zum Schluss hatte Waters noch einen Rat für Branson parat: "Back off!" – Was sich im Deutschen auch so übersetzen lässt: "Verschwinde!"

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