icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Hunderttausende Erkrankte: Grippewelle legt Balkan lahm

Hunderttausende Erkrankte: Grippewelle legt Balkan lahm
Wer sich vor Grippe schützen will, sollte sich impfen lassen – vor allem chronisch Kranke und ältere Menschen.
Eine heftige Influenza-Welle hat große Teile Südosteuropas erfasst. Allein in Serbien sind mehr als 100.000 Menschen erkrankt, 29 starben bereits. Nächste Woche sollen alle Schulen geschlossen bleiben, um die Epidemie in den Griff zu bekommen.

Es handelt sich um die schlimmste Epidemie seit Jahren, heißt es aus mehreren Ländern aus dem Südosteuropa-Raum. So sind in Serbien (rund 7 Millionen Einwohner) nach Angaben des Nationalen Gesundheitsinstituts "Dr Milan Jovanović Batut'' 104.687 Menschen in den letzten sechs Wochen erkrankt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Ältere oder chronisch Kranke, aber auch eine sehr hohe Zahl kleiner Kinder ist unter den Patienten.

WHO: Impfmüdigkeit gefährdet die globale Gesundheit

Vor einigen Tagen erschütterte der Tod eines Dreijährigen, der an den Folgen des Virus gestorben war, die serbische Öffentlichkeit. In diesem Jahr sind insgesamt 29 Opfer der Influenza zu beklagen, meist ältere Menschen. Da kein Ende der Grippewelle in Sicht ist, entschied das serbische Bildungsministerium, die Winterferien zu verlängern. Bis zum 25. Februar werden die Klassenräume in ganz Serbien leer bleiben.

In Kroatien starben bislang 75 Menschen, in Rumänien 72

Auch das Nachbarland Kroatien (rund 4,19 Millionen Einwohner) kämpft mit einer Influenza-Epidemie, der schlimmsten der letzten fünf Jahre. Nach Angaben des kroatischen Instituts für öffentliche Gesundheit sind in den letzten Wochen insgesamt 48.080 Erkrankte registriert worden, 75 Menschen seien gestorben. Auch in diesem Südosteuropa-Land sind demnach besonders viele Kinder im Vorschulalter unter den Influenza-Patienten.

Auch in Rumänien ist die Lage kritisch. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind inzwischen 72 Menschen gestorben.

Mehr zum ThemaMasern-Ausbruch in Österreich und Diskussion über Impfpflicht: Virus stammt offenbar aus der Ukraine

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen