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Hanf statt Kampf: Mike Tyson wird Cannabis-Züchter

Hanf statt Kampf: Mike Tyson wird Cannabis-Züchter
Galt lange als unbezwingbar: Mike Tyson.
Er war der jüngste Schwergewichts-Weltmeister, dann sorgten private Probleme und eine Verurteilung wegen Vergewaltigung für sein Karriereende. Nun scheint Mike Tyson ein neues Betätigungsfeld gefunden zu haben: "Iron Mike" wird Landwirt der besonderen Sorte.

Ende Dezember 2018 begann der ehemalige Schwergewichts-Champion mit einer 161.874 Quadratmeter großen Cannabis-Plantage in der Wüste von California City, einer abgelegenen Stadt 37 Kilometer südlich des Death Valley mit einer Bevölkerung von 15.000 Menschen.

Die Hälfte der Fläche auf der Tyson Ranch werde dem Cannabisanbau gewidmet sein, berichtete die US-Onlineplattform The Blast. Auf den verbliebenen 20 Hektar werde eine hochmoderne Extraktionsanlage, eine "Tyson Cultivation School", errichtet.

Zudem soll die Ranch auch "glamouröse" Campingplätze und Hütten beinhalten, schreibt The Blast. Das Grundstück liege in der Nähe der Edwards Air Force Base, so die Online-Publikation, und Tyson beabsichtige, dass seine gleichnamige Ranch eine Quelle für Jobs für Militärveteranen sein soll. Auch sollen Menschen, die im Zusammenhang mit dem Militärdienst psychisch erkrankt sind, auf dem Gelände behandelt werden.

Tyson wurde in den 1980er-Jahren berühmt, als er der jüngste Schwergewichts-Champion der Geschichte wurde. 1991 wurde der Boxer wegen der Vergewaltigung einer 18-jährigen Frau in einem Hotelzimmer in Indianapolis zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung aus dem Indiana Youth Center 1992 gewann Tyson eine Reihe von Meisterschaften, bis er 2005 endgültig die Boxhandschuhe an den Nagel hängte.

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