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Trauerfeier für Bush: Trump trifft auf Hillary – versteinerte Miene und kein Handschlag

Trauerfeier für Bush: Trump trifft auf Hillary – versteinerte Miene und kein Handschlag
US-Präsident Donald Trump begrüßt den Ex-Präsidenten Barack Obama bei der Trauerfeier für den verstorbenen ehemaligen US-Präsidenten George H.W. Bush in der Nationalen Kathedrale in Washington.
Die USA haben am Mittwoch mit einem Staatsakt Abschied von ihrem verstorbenen Ex-Präsidenten George H. W. Bush genommen. Bei der Trauerfeier in Washington trafen der US-Präsident Donald Trump und Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton aufeinander.

Die Bushs haben eigentlich ein schwieriges Verhältnis zum aktuellen US-Präsidenten Donald Trump. Jeb Bush, der zweitälteste Sohn des Verstorbenen, hatte sich 2016 um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner beworben und sich dabei immer wieder Auseinandersetzungen mit Trump geliefert. George H. W. Bush hatte sich aber trotzdem dafür ausgesprochen, dass Trump an seiner Trauerfeier teilnimmt, weil es ihm laut US-Medienberichten aus Respekt vor dem Amt wichtig war. 

Donald Trump begrüßt aber nicht alle 

Die Zeremonie am Mittwoch in der Nationalen Kathedrale in Washington wirkte deswegen wie eine große Demonstration nationaler Einheit. Neben US-Präsident Trump und First Lady Melania nahmen auch alle noch lebenden Ex-Präsidenten der USA teil. Trump und seine Ehefrau saßen während des Gottesdienstes in einer Reihe mit seinen Amtsvorgängern Barack Obama, Bill Clinton und Jimmy Carter sowie deren Ehefrauen. 

Kurz vor der Ankunft von Trump schien die Stimmung unter den ehemaligen Präsidenten und ihren Ehefrauen blendend zu sein. Sie plauderten und lachten. Doch dann gesellte sich der 45. US-Präsident dazu und die Mienen aller, vor allem der ehemaligen US-Außenministerin und einstigen Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, versteinerten sich. 

Der Moderator von Fox News, Chris Wallace, war von dem Stimmungswandel überrascht und kommentierte die Szene mit den Worten: "Ich muss sagen, ich war erstaunt. Als Präsident Trump und Melania Trump in der ersten Reihe Platz nahmen, war es so, als wäre eine Kälte hereingebrochen", sagte Wallace in einer Sendung.

Die US-Medien griffen auch die Szene auf, als Trump zwar die Hände von Barack und Michelle Obama, nicht aber die von Ex-Präsident Bill Clinton und dessen Ehefrau Hillary schüttelte.

Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, die sich 2016 einen erbitterten Wahlkampf mit Trump geliefert hatte, blickte während der Zeremonie mit versteinertem Gesicht meist geradeaus und vermied jeden Blickkontakt mit ihm.

Trauerfeier für Bush: Trump trifft auf Hillary – versteinerte Miene und kein Handschlag

Auch Trump selbst verfolgte die Trauerfeier die meiste Zeit mit verschränkten Armen und mit einem sturen Blick nach vorn.

George H. W. Bush war am Freitag vergangener Woche im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Houston (Texas) gestorben. Er war der 41. Präsident der Vereinigten Staaten und regierte von 1989 bis 1993.

Mehr zum Thema - Trumps angebliche Russland-Affäre und die Fake News des Guardian

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