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Genomics Startup verkauft fünf Millionen genetische Daten an große Pharmaunternehmen

Genomics Startup verkauft fünf Millionen genetische Daten an große Pharmaunternehmen
Ein DNA-Sequenzierungs-Unternehmen aus dem Silicon Valley hat seine künftige Zusammenarbeit mit einem britischen Pharma-Riesen damit erklärt, dass seine Datenbank mit über fünf Millionen Erbgutproben ermögliche, neue medizinische Behandlungen zu entwickeln.

Das vierjährige Kooperationsprojekt zwischen GlaxoSmithKline (GSK) und 23andMe Genomics Company wird es dem Londoner Pharmaunternehmen ermöglichen, über fünf Millionen DNA-Proben aus der genetisch-phänotypischen Datenbank der kalifornischen Firma zu verwenden.

Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, Erkenntnisse zu sammeln und neue Zielmoleküle zu entdecken, die Krankheitsverläufe vorantreiben und Therapien für schwerwiegende, unerfüllte medizinische Bedürfnisse zu entwickeln", heißt es in einer Erklärung von 23andMe.

Schon 2017 konnten Forscher aus den USA erstmals menschliche Embryonen im Einzellstadium gezielt genetisch verändern und sie anschließend lebensfähig halten. Experten sehen das als einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Designerbaby. (Symbolbild)

Die Firma 23andMe hofft, in Anbetracht der kommerziellen Expertise von GSK sowie der Möglichkeiten, dort neue Medikamente zu entwickeln und zu testen, dass damit ihre Datenbank "für eine breite Palette von Krankheiten und Modalitäten, einschließlich kleiner Moleküle, Biopharmazeutika sowie Zell- und Gentherapien" genutzt wird.

Im Jahr 2007 leistete 23andMe Pionierarbeit bei DNA-Speicheltests zum Abstammungsnachweis. Neben der Möglichkeit der Kunden, ihre genetische Herkunft zu erfahren, wurden ihre Daten durch Wissenschaftler analysiert und immer wieder auch für die wissenschaftliche Forschung genutzt.

Bevor das Unternehmen die Proben auf diese Weise verwendet, holt es die Zustimmung ihrer Kunden ein:

Daten, die bereits in eine Studie eingegeben wurden, können nicht zurückgezogen werden. Ihre Daten werden jedoch dann nicht in Studien aufgenommen, die erst mehr als 30 Tage nach Ihrem Widerspruch beginnen", heißt es in den Bedingungen.

Die Informationen derjenigen, die zustimmen, werden "anonymisiert, so dass keine Person für GSK identifizierbar ist", erklärte das Pharmaunternehmen und wies darauf hin, dass im Durchschnitt über 80 Prozent der Kunden von 23andMe zustimmen, auch an der Forschung teilzunehmen.

Während Experten, wie Peter Pitts, Präsident des Center for Medicine in the Public Interest, den Datenschutz in Frage stellten, sicherte GSK umgehend zu, dass der Schutz der Daten und der Privatsphäre der Kunden höchste Priorität habe.

Beide Unternehmen verfügen über strenge Sicherheitsvorkehrungen, wenn es darum geht, Informationen über Forschungsteilnehmer zu sammeln, zu speichern und zu übertragen. 23andMe setzt Software, Hardware und physische Sicherheitsmaßnahmen ein, um die Computer zu schützen, auf denen Daten gespeichert sind. Informationen werden auch nur verschlüsselt übertragen, um eine maximale Sicherheit zu gewährleisten", so GSK.

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