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Russische Kadyrow-Stiftung unterstützt Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Russische Kadyrow-Stiftung unterstützt Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch
Geflohene Rohingya in einem Flüchtlingslager in Bangladesch
Die russische NGO Achmat-Kadyrow-Stiftung hat eine große Kampagne zur Unterstützung von muslimischen Rohingya, die aus Angst vor Repressionen aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sind, vorgestellt.

Die nach dem russischen Helden Achmat Kadyrow benannte regionale öffentliche Stiftung leistet umfangreiche humanitäre Hilfe für Flüchtlinge aus Myanmar. In einem Flüchtlingslager in Bangladesch haben wir die Arbeiten zum Bohren und Ausrüsten von 20 Brunnen abgeschlossen, die die Flüchtlinge mit Wasser versorgen", heißt es in einem am Dienstag auf der Website des Chefs der Tschetschenischen Republik veröffentlichten Bericht.

"Dank der Stiftung bekommen die Flüchtlinge im Lager Schulunterricht, es gibt eine Arbeitsküche, die den Kindern täglich zwei Mahlzeiten gratis zur Verfügung stellt", heißt es weiter.

 Pro-Rohingysa Aktivisten in Paris

Die Führer der Organisation versprachen außerdem, im Mai eine Delegation nach Bangladesch zu entsenden, um die Situation mit den Flüchtlingen zu untersuchen und den Bedarf an zusätzlicher Hilfe zu ermitteln.

Die Achmat-Kadyrow-Stiftung wurde 2004 zum Gedenken an Achmat Kadyrow, den ehemaligen tschetschenischen Präsidenten und Vater des derzeitigen Chefs der Tschetschenischen Republik Ramsan Kadyrow, gegründet. Die Organisation wird von Achmat Kadyrows Witwe Aimani geleitet. In den letzten Jahren hat sie wiederholt humanitäre Hilfe für verschiedene von bewaffneten Konflikten betroffene Regionen wie Somalia und Syrien geleistet.

Die Krise um die muslimischen Rohingya begann sich im August 2017, als Zehntausende von Rohingya aus Myanmar ins benachbarte Bangladesch flohen. Die Regierung Myanmars warf islamistischen Aufständischen Angriffe auf Militärstützpunkte und die Zivilbevölkerung vor, internationale Menschenrechtsgruppen behaupteten hingegen, die Anschuldigungen seien Teil einer Desinformationskampagne, mit der die junge Demokratie Myanmars die Rohingya aus der Provinz Rakhine vertreiben wolle. Sie beschuldigten auch Myanmars Regierungschefin, die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, Vorurteile gegen Rohingya zu schüren und humanitäre Helfer in ihren Interneterklärungen zu beleidigen.

Der tschetschenische Führer Ramsan Kadyrow, bekannt für seine starke pro-muslimische Position, hat die Rohingya seit Beginn der Krise massiv unterstützt. Im September 2017 forderte er seine Anhänger auf, Solidarität mit den Muslimen in Myanmar zu zeigen, und verurteilte die führenden Politiker der Welt, weil sie es versäumt hätten, die Behörden Myanmars für das zu verurteilen, was er als die "Eliminierung" der Rohingya bezeichnete.

Etwa eine Million Menschen (nach Schätzungen der Polizei) folgte dem Ruf Kadyrows und nahm an einer Pro-Rohingya-Kundgebung in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny teil.

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