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Einer der weltweit führenden Elfenbein-Forscher in Kenia ermordet

Einer der weltweit führenden Elfenbein-Forscher in Kenia ermordet
Esmond Bradley Martin, einer der renommiertesten Elfenbeinforscher, der auch dazu beitrug, den legalen Handel mit Nashorn und Elfenbein in China abzuschaffen, wurde in Nairobi getötet. Er war dafür bekannt, illegale Geschäfte mit Elfenbein aufzudecken.

Der 75-jährige US-Amerikaner wurde am Sonntag, den 4. Februar tot in seinem Haus in der kenianischen Hauptstadt mit einer Stichwunde am Hals aufgefunden. Die Polizei sagte, dass die Angreifer noch zu ermitteln seien.

Als führender Naturschützer war Martin dafür bekannt, illegale Geschäfte zu unterwandern, Verkäufe von Elfenbein- und Nashornhörnern zu dokumentieren und die Details seiner Ergebnisse zu veröffentlichen. Seine Arbeit, die das Ausmaß der Elfenbeinmärkte aufzeigt, machte ihn in der ganzen Welt berühmt, von den Vereinigten Staaten über Kongo, Nigeria, Angola, China, Hongkong, Vietnam, Laos und Myanmar. Seine Forschungen über die Dynamik illegaler Wildtiermärkte lieferten den Regierungen auch die Daten, die sie brauchten, um gegen den illegalen und legalen Handel vorzugehen und ihn einzustellen.

Gut sieben Tonnen Elfenbein in Hongkong unter Fischladung entdeckt

Martins Tod kommt kurz nachdem China ein Verbot des Verkaufs von Elfenbein durchgesetzt hat. Das Land war der weltweit größte Importeur von Elfenbein und der Handel war für den Tod von bis zu 30.000 Elefanten in Afrika pro Jahr verantwortlich. Der Elfenbeinschmuggel hatte auch Chinas Handel mit afrikanischen Nationen stark geschädigt, da die Nachfrage nach Elefantenzähnen und Nashörnern für die traditionelle Medizin und Dekoration groß war. In einer seiner letzten Forschungsarbeiten, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden, zeigte Martin, dass, obwohl der Preis für Elfenbein insgesamt rückläufig war, das Geschäft von China und Hongkong nach Laos verlagert wurde.

Wildnisexperten, Umweltorganisationen und die Vereinten Nationen sagten, dass die Welt einen Naturschützer verloren habe, der streng in seiner Arbeit und Berichterstattung war. Paula Kahumbu, die Geschäftsführerin von „WildlifeDirect“ in Kenia, brachte ihre Trauer über Martins Tod zum Ausdruck: „Esmond war eine weltweite Autorität für den Handel mit Elfenbein und Nashorn. Wir sprechen seiner Frau unser tiefstes Beileid aus. Ruhr in Frieden, Esmond. Dickhäuter haben einen Vorkämpfer verloren“.

Während das Motiv für Martins Ermordung noch unbekannt ist, wurden Umwelt- und Naturschützer auf der ganzen Welt für ihre Arbeit in der Vergangenheit getötet. Letztes Jahr wurden 197 Land- und Umweltaktivisten getötet, weil sie sich gegen Regierungen und Unternehmen gewehrt haben, so die internationale Nichtregierungsorganisation Global Witness.

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