icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Neue Doku auf Phoenix: Was wäre, wenn der Islam Europa erobert hätte?

Neue Doku auf Phoenix: Was wäre, wenn der Islam Europa erobert hätte?
Die Merkez-Moschee in Duisburg.
Eine neue Phoenix-Dokumentation stellt die Frage, wie sich Europa entwickelt hätte, wenn im Mittelalter der Islam zur dominierenden Religion geworden wäre.

Der Sender zeigt den halbstündigen Film von Martin Carazo Mendez am Donnerstag, den 28. Dezember um 22.30 Uhr. Ausgangspunkt ist das Jahr 732, als ein fränkisches Heer in der Nähe von Tours seine muslimischen Gegner besiegt. Aber es hätte auch anders ausgehen können. In "Was wäre, wenn ... der Islam Europa erobert hätte?" überlegt Mendez, welche Konsequenzen es gegeben hätte, wenn der muslimische Heerführer Ad dar-Rahman die Schlacht gewonnen hätte.

Phoenix schreibt auf seiner Homepage:

Als eine historische Weichenstellung in Richtung christliches Abendland gilt der Sieg des fränkischen Adeligen Karl Martell gegen das große Heer muslimischer Araber und Berber in der Schlacht nahe des französischen Tours im Jahr 732. In seinem Film lässt Martin Carazo Mendez diese historische Szene rückwärts laufen. Was wäre geschehen, wenn stattdessen der muslimische Heerführer Ab dar-Rahman, Statthalter des Kalifen-Imperiums aus Damaskus in Spanien, siegreich gewesen und die islamische Eroberung auch Nord- und Mitteleuropas gelungen wäre?"

Symbolbild. Kinder bei einer Puppentheater-Vorstellung in ihrer Einrichtung.

In Köln wären dann möglicherweise nie Kirchen wie der Dom gebaut worden - stattdessen aber zahlreiche Moscheen im Emirat Frankistan. "Das Ganze ist mehr als eine Gedankenspiel", so der Dokumentations-Chef des Senders, Jean-Christoph Caron. Solche Was-wäre-wenn-Szenarien erweiterten den Blick auf die Geschichte.

In der Doku kommen Experten wie der in Oxford lehrende Historiker Johannes Dillinger, die Mediävistin Claudia Garnier und der Islamwissenschaftler Peter Heine zu Wort. Heine ist überzeugt, die Gesellschaft wäre toleranter gewesen als in der realen Geschichte, wenn sich der Islam über Andalusien hinaus in Europa weiter verbreitet hätte.

(rt deutsch/dpa)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen