WikiLeaks enthüllt wie CIA-Programm Dumbo Webcams und Mikrophone übernehmen kann

WikiLeaks enthüllt wie CIA-Programm Dumbo Webcams und Mikrophone übernehmen kann
Das Logo von WikiLeaks auf einem Smartphone, Tokio, Japan, 29. November 2010.
Das CIA 'Dumbo'-Projekt kann Webcams und Mikrophone in Microsoft Windows-Geräten manipulieren. WikiLeaks enthüllte neue Details zum CIA-Programm im Rahmen ihrer Vault-7-Serie. Das Projekt soll die Arbeit von CIA-Operationen sichern.

Im Rahmen seiner "Vault-7-Serie" veröffentlichte die Enthüllungsplattform WikiLeaks neue Details zum CIA Softwareprojekt namens "Dumbo". Hiermit ließen sich Webcams und Mikrophone in Windows operierten Systemen manipulieren.

Der 80-jährige Journalist Seymour Hersh hat schon viele Skandale an die Öffentlichkeit gebracht. Nun äußerte er sich zur E-Mail-Affäre der Demokraten in den USA.

Dumbo ist in der Lage, auf Zielcomputern zu Hardware zu identifizieren, kontrollieren und zu manipulieren. Die Technologie soll bei CIA-Operationen die Arbeit der PAG (Physical Access Group) sichern. Diese ist eine spezielle Abteilung des CCI (Center for Cyber Intelligence). 

Das Programm muss direkt über einen USB-Stick ausgeführt werden, um Schaden anzurichten und die benötigten Informationen abzuschöpfen.

Es identifiziert installierte Geräte, wie Webcams und Mikrophone, die im Gerät selbst vorhanden sind, oder auf die sich über Bluetooth oder WiFi zugreifen lassen. Es kann Systemprozesse, wie die Aufnahme oder Überwachung blockieren. Aus einem Nutzerhandbuch aus dem Jahr 2015 zu Dumbos Kapazitäten geht hervor, dass es Mikrophone ausschalten, alle Netzwerkadapter außer Funktion setzen und Kameraaufnahmen aussetzen kann. Den Dumbo-Nutzer informiert es darüber, welche Dateien die Programme schreiben, damit diese wahlweise unbrauchbar gemacht oder gelöscht werden können.