April, April: Beamte des Weißen Hauses fallen auf E-Mail Prank rein

April, April: Beamte des Weißen Hauses fallen auf E-Mail Prank rein
Donald Trump gut gelaunt, Washington, USA, 4. April 2017.
Im Weißen Haus fiel man auf einen E-Mail Prank herein, der aus Großbritannien stammte. Das Weiße Haus sieht hierin keinen Spaß und untersucht nun den Fall. Zu den Opfern sollen Tom Bossert und Anthony Scaramucci zählen.

Sarah Huckabee Sanders gab bekannt, dass das Weiße Haus die falschen E-Mails sehr ernst einstuft. Der "Prankster" (Täuscher) gab sich hierbei als ein Beamter des Weißen Hauses aus. 

Der Nachrichtensender CNN berichtete, dass Tom Bossert, Sicherheitsberater von Homeland Security, einer derjenigen war, der auf die falsche E-Mail hereinfiel. Er dachte, dass er mit Jared Kushner, dem Berater und Schwiegersohn Donald Trumps, kommunizierte. Auf eine Einladung zu einem Galaessen antwortete Tom Bossert: 

Danke Jared. Bei einem Versprechen, wie diesem, kann ich nicht ablehnen. Und wenn nötig, hier ist meine persönliche E-Mail Adresse (...).

Auch der seines Postens enthobene Anthony Scaramucci wurde Opfer des Spasses. Er erhielt eine Nachricht eines falschen Stabschefs Reince Priebus: 

Ich hatte mir selbst versprochen, dass ich meine Hände frei von Dreck lassen werde, aber nachdem ich Deinen Tweet heute las:"bald werden wir lernen, wer in den Medien Klasse hat und wer nicht" wurde ich hierzu veranlasst. Der Tweet war auf atemberaubende Weise heuchlerisch, selbst für Dich. Zu keinem Zeitpunkt hast Du Dich auf eine Art verhalten, die auch nur im entferntesten Klasse bewies, aber trotzdem bist Du der Ansicht, dass dies der Standard ist, wie sich alle Dir gegenüber verhalten sollen? General Kelly wird einen guten Job machen. Ich gebe sogar zu, dass er eine bessere Arbeit verrichten wird, als ich. (...)

Kid Rock in Brooklyn, New York, USA, 8. April 2017.

Scaramucci antwortete:

Du weißt, was Du getan hast. Wir alle wissen es. Sogar heute. Aber sei Dir sicher: Wir sind bereit. Ein Mann würde sich entschuldigen. 

Der Austausch zwischen dem falschen Priebus und Scaramucci hielt noch lange an. Auch der Sohn Donald Trumps, Eric Trump, wurde kontaktiert, sah aber in der E-Mail den Versuch der Täuschung und kontaktierte den Geheimdienst. Der Geheimdienst hat den Fall bisher nicht kommentieren wollen. Der Absender der falschen E-Mails leitete diese an CNN weiter, mit der Angabe, er habe sich nur einen Scherz erlauben wollen. 

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