FIFA-Generalsekretärin: "Nichts Zweifelhaftes an den Bewerbungen von Katar und Russland"

FIFA-Generalsekretärin: "Nichts Zweifelhaftes an den Bewerbungen von Katar und Russland"
Die FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura
Ein weiterer "Big Nothing Burger" ist verschimmelt: FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura machte deutlich, dass der kürzlich veröffentlichte Garcia-Bericht aus dem Jahr 2014 keinen Anlass biete, die WM-Vergaben an Russland und Katar infrage zu stellen.

Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, nahm die Generalsekretärin vor Journalisten in Kasan zur Frage Stellung, ob der Bericht des ehemaligen Ethik-Ermittlers der FIFA Konsequenzen hinsichtlich der Austragung der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 erforderlich mache. Dies sei nicht der Fall:

Es gibt keine solide Basis, um die Vergabe dieser beiden Weltmeisterschaften in Russland und Katar infrage zu stellen.

Die Bild-Zeitung hatte am Montag Auszüge aus dem Garcia-Bericht veröffentlicht, welcher nahelegte, dass Katar und die FIFA in korrupte Machenschaften während und nach der WM-Vergabe im Jahr 2010 eingebunden waren.

Die FIFA veröffentlichte anschließend die Vollversion des Berichtes auf ihrer Webseite.

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Das Russland-Kapitel des Berichtes stellt klar:

Es gibt keine Beweise in diesem Bericht, die darauf hinweisen, dass das russische Bewerbungskomitee versucht hätte, irgendwelche Form der unrechtmäßigen Einflussnahme auf FIFA-Exekutivmitglieder auszuüben, um deren Stimmen zu sichern.

Weiterhin heißt es, dass allfällige Geschenke, die russische Akteure FIFA-Funktionären gemacht hätten, lediglich "symbolischen und nebensächlichen Wert" gehabt hätten und daher keine Regeln verletzt haben.

Die Generalsekretärin fügte hinzu:

Wir begrüßen die Entscheidung des Vorsitzenden des Vergabe- und Ethikkomitees, den Garcia-Bericht im Interesse der Transparenz vollständig zu veröffentlichen.

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