Nach Vandalismus: Norwegen möchte seinen „Trollpenis“ wieder ankleben

Nach Vandalismus: Norwegen möchte seinen „Trollpenis“ wieder ankleben
Und da war es um den "Trollpenis" geschehen: Links noch funktionstüchtig, rechts auf dem Boden liegend.
Die Leute aus der Gegend nannten den Stein nur „Trollpenis“: Eine Felsspitze im Südwesten Norwegens ist von Unbekannten abgehackt worden. Wanderer entdeckten den rund drei Meter langen Stein am Samstag am Boden liegend. Doch dem guten Stück soll bald geholfen werden.

Spuren im Fels weisen darauf hin, dass die phallusförmige Spitze mit einer Bohrmaschine abgetrennt worden ist. Für den Fremdenverkehr ist der Vandalismus eine schlechte Nachricht. Denn eine Initiative aus Wirtschaft und Tourismus in Egersund hatte erst vor kurzem beschlossen, den ungewöhnlichen Felsvorsprung als Attraktion für Urlauber zu vermarkten.

Ein Pfad, ein Parkplatz und Infoschilder sollten angelegt werden. Die Initiatoren wollen den Penisstein wieder instand setzen und haben zu Spenden aufgerufen. Am Sonntag hatten sie bereits fast die Hälfte der benötigten 200.000 norwegischen Kronen (ungefähr 21.000 Euro) zusammen.

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Auf Twitter sorgte die Nachricht auf jeden Fall für amüsante Kommentare. So schrieb eine Twitterin, dass hinter der Geldsammlung womöglich Bill Clinton stecken könnte:

Beim Tweet von Spiegel Online ist nicht ganz klar, ob es sich um eine trockene News-Meldung oder ein Wortspiel handelt:

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(rt deutsch/dpa)